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Übungstermine:

Einsatzabteilung:

     Freitag, 20 bis 22 Uhr

Jugendfeuerwehr:

     Mittwoch, 18 bis 20 Uhr

 Aktuelles aus der Abteilung

Feuerwehr über die Schulter schauen

Grötzinger Wehr absolviert Übung unter realistischen Bedingungen

Wer den Tag der offenen Tür Mitte September verpasst hat oder einfach noch mehr Einblicke in die Arbeit der örtlichen Feuerwehr bekommen möchte, hat in diesem Jahr noch eine weitere Möglichkeit, diese Arbeit hautnah mitzuerleben.

Am kommenden Samstag, 14. Oktober, 15.30 Uhr, findet die diesjährige Hauptübung der Grötzinger Feuerwehr statt. Bekannt ist für die Mitglieder der Wehr nur der Einsatzort: Die Kfz-Werkstatt „Katz“ in der Kampmannstraße. Alles darüber hinaus haben die Übungs-Verantwortlichen für sich behalten, aus gutem Grund: Die Veranstaltung wird als Einsatzübung geplant Das bedeutet, von der Anfahrt vom Feuerwehrhaus bis zum Abarbeiten der Notfallsituation soll alles möglichst realistisch gehalten sein. Damit will man dem Vorgehen bei einem echten Einsatz möglichst nahekommen.

Zuschauer sind bei dabei herzlich willkommen, der Feuerwehr bei ihrer Arbeit über die Schultern zu schauen. Nach Ende der Übung stehen die Mitglieder auf gerne für Fragen zur Verfügung.

kau

Grötzinger Feuerwehr präsentiert ihr Können

Tag der offenen Tür begeistert die Besucher

Zahlreiche Interessierte sind der Einladung der Feuerwehr Grötzingen gefolgt, mal einen Blick hinter die sonst geschlossenen Tore des Feuerwehrhauses am Laubplatz zu werfen. Bei dem Programm in diesem Jahr stand vor allem das Mitmachen im Mittelpunkt. In und rund um das Feuerwehrhaus wurden zehn Stationen angeboten, an denen die Besucher verschiedene Feuerwehrgeräte anfassen und ausprobieren konnten.

An einem Auto konnte sich jeder mit Schere und Spreizer vertraut machen und erfahren, wie schwer die Arbeit mit diesen Geräten ist. Wolken von Disconebel drangen aus einem völlig „verrauchten“ Zelt, in dem ein Zimmerbrand simuliert wurde. Fingerspitzengefühl war an den Hebekissen gefragt, mit welchen eine Bank angehoben werden sollte, ohne dass das Wasser aus einer darauf stehenden Wanne schwappt. Kinder konnten mit Hilfe der Drehleiter versuchen, einen Kistenturm zu bauen. Informationen konnten in Sachen Brandschutz erhielten die Gäste an einem weiteren Stand.

Ihr Können im Einsatzfall präsentierten die Kameraden der Feuerwehr bei mehreren Vorführungen. In einem Fall wurde ein Autounfall mit einem verletzten Fahrer angenommen, der von der Feuerwehr gerettet. Zudem musste an einem weiteren Auto ein Brand gelöscht werden.

Auch ein Wohnungsbrand mit einer vermissten Person wurde vorgeführt. Hierfür wurde ein Zimmer aus Paletten nachgebaut, denn auf diese Weise konnten die Besucher den Feuerwehrleuten beim Absuchen des Raumes direkt über die Schulter schauen.

Die gefährliche Folge, die entsteht, wenn ein Topf mit brennendem Fett mit Wasser gelöscht wird, wurde gleich mehrfach auf eindrucksvolle Weise gezeigt. Es bildete sich ein Feuerball, bestehend aus verdunstetem Wasser, welches brennendes Fett mit in die Höhe riss, auf dem Vorplatz des Feuerwehrgerätehauses.

Für die Kinder bot die Jugendfeuerwehr ihre beliebte Spielstraße an. An diesem Tag stellte aber auch der Nachwuchs bei einer Übung unter Beweis, was sie in der Ausbildung bereits zum Thema Brandbekämpfung gelernt haben.

Alle, bei denen der Funke der Begeisterung für die Feuerwehr ebenfalls übergesprungen ist, sind herzlich willkommen bei einem Übungsabend hineinzuschnuppern. Die Einsatzabteilung trifft sich jeden Freitag, 20 Uhr, im Feuerwehrhaus. Jugendliche ab zehn Jahren sind nach den Sommerferien, wenn sich die Jugendfeuerwehr wieder triff, wieder mittwochs ab 18 Uhr eingeladen.

kau

Feuerwehr Grötzingen feiert erfolgreiche Neuauflage

Pfingstfest am Feuerwehrhaus folgt auf Seefest

Das Seefest, erst in der Nähe des Baggersees, später erfolgte dann der Umzug zur Emil-Arheit-Halle, hatte in Grötzingen eine lange Tradition. Doch mit der Zeit stieg der Arbeitsaufwand für die Feuerwehrangehörigen immer weiter an. Und so entschloss sich die örtliche Feuerwehr für eine Neuauflage, am Pfingstsonntag und am Feuerwehrhaus. Eine Entscheidung die keinesfalls leichtgefallen sei, so Abteilungskommandant Eric Blattner. Und auch wenn noch an einigen Feinheiten gearbeitet werden muss, ist er mit dem neuen Feuerwehrfest sehr zufrieden: "Wir freuen uns sehr, dass das Pfingstfest gleich bei seiner Premiere auf einen so guten Zuspruch gestoßen ist", so der Blattner.

Viele Grötzinger folgten der Einladung zum Feuerwehrhaus und konnten das neue Speisen- und Getränkeangebot genießen. Erstmals wurde in Ergänzung zum Spießbraten eine Auswahl an Flammkuchen angeboten. Am Abend öffnete die "Flori Bar" und überzeugte die Besucher mit einer Auswahl an Cocktails. DJ Thorsten sorgte bis in die Nachtstunden für die passende Musik. Und auch wenn das Wetter am Morgen mit heftigen Regenschauern noch wenig Hoffnung auf einen schönen, frühsommerlichen Tag machte, schien der Wettergott ein Einsehen mit der Feuerwehr gehabt zu haben. Pünktlich zur Mittagszeit klarte der Himmel auf und ließ auch ein Sitzen auf dem bestuhlten Vorplatz und nicht nur im Inneren der Halle zu.

Auch an der Spielstraße der Jugendfeuerwehr war an diesem Tag einiges los. Das Brandhaus und die Spritzwand, an der der Nachwuchs mit einem Strahlrohr sein Können beweisen konnte, waren sehr beliebt. „Viele wollten auch die Feuerwehrautos anschauen, aber die mussten wir leider auf den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Grötzingen im September vertrösten“ sagte Jugendwart Philipp Schuhmacher.

Auch einige andere Feuerwehrabteilungen ließen es sich nicht nehmen auf ein Bier und eine Currywurst vorbeizuschauen. Die weiteste Anreise hatte dabei die Partnerwehr aus dem schwäbischen Grötzingen in Aichtal.

kau

Seefest adé: Feuerwehr richtet neues Fest aus

Neuer Tag, neue Örtlichkeit: Am Feuerwehrhaus trifft Neues auf Altbewährtes

Dass die Freiwillige Feuerwehr Grötzingen am Pfingstwochenende ihr Fest feiert, ist bereits weit über die Grenzen des Malerdorfs bekannt. Doch in diesem Jahr wird es einige Umgestaltungen geben.

Die größten Veränderungen: Die Mitglieder und Angehörigen der Grötzinger Wehr werden ihre Speisen und Getränke im Rahmen eines „Pfingstfests“ nun am und im Feuerwehrhaus servieren. Zudem wird das neue Fest am Pfingstsonntag veranstaltet. Das Seefest am Pfingstmontag an der Emil-Arheit-Halle findet nicht mehr statt.

Bei der Neuauflage des Fests trifft Altbewährtes auf Neues. So wird es auch am Feuerwehrhaus den allseits beliebten Spießbraten geben. Ergänzt wird die Auswahl unter anderem durch Flammkuchen und es stehen Köstlichkeiten vom Grill auf der Speisekarte. Zum Nachmittag gibt es wie gewohnt die selbstgebackenen Kuchen aus den Küchen der Feuerwehr-Angehörigen. Für die Kinder gibt es auf dem Laubplatz eine Spielstraße mit Feuerwehrgeräten.

Erstmals wird das Bier-Angebot durch kühles Kölsch ergänzt. Am Abend wechselt das Festgeschehen in die Fahrzeughalle: In gemütlicher Atmosphäre und mit Musik werden dann an der Feuerwehrbar Cocktails serviert. Die Bar bleibt bis in die späten Abendstunden geöffnet.

„Wir haben uns bewusst für eine Neuausrichtung des Fests entschieden“, so Abteilungskommandant Eric Blattner. „In der Ortsmitte ist das Fest, gerade für Besucher mit eingeschränkter Mobilität, besser zu erreichen.“ Zudem war es für die Mitglieder der Wehr bislang mit einem steigenden organisatorischen Aufwand verbunden, die Infrastruktur für das Fest an der Emil-Arheit-Halle zu errichten. Blattner weiter: „Mit der Verlegung auf Sonntag wollen wir den Fest-Besuchern die Möglichkeit geben, das Pfingstwochenende im Feuerwehrhaus ausklingen zu lassen.“

Im Namen der Feuerwehrabteilung lädt Kommandant Blattner alle Grötzinger, alle Ausflügler und alle interessierten Besucher am Pfingstsonntag, 4. Juni, ab 11 Uhr ins Feuerwehrhaus ein. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“

Der Text wurde nachträglich geändert.

Am 14. Januar fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen im Niddasaal der Begegnungsstätte statt. Abteilungskommandant Eric Blattner, eröffnete um 19:30 Uhr die Versammlung und begrüßte die anwesenden Feuerwehrkameraden und Gäste, unter anderem Herrn Wolter von der Berufsfeuerwehr, die Ortsvorsteherin Frau Eßrich, den Ehrenkommandant und Ehrenaltersobmann Hubert Wingerath sowie zahlreiche Vertreter des Ortschaftsrats.

Bei der Totenehrung wurde den verstorbenen Alterskameraden Richard Groh, Werner Gerber und Heinz Ludwig gedacht.

Berichte

Nachdem es gegen die Tagesordnung keine Einwände gab, konnte Eric Blattner mit seinem Bericht für das Jahr 2016 beginnen. Im Berichtsjahr hatte die Wehr 106 Mitglieder, davon 40 Angehörige in der Einsatzabteilung, 20 Jugendfeuerwehrmitglieder, 15 Alterskameraden und 31 fördernde Mitglieder.

Im Jahr 2016 wurde die Grötzinger Wehr zu insgesamt 37 Einsätzen alarmiert. Diese teilten sich auf wie folgt: 9 Brände, 6 Personen in Not, 12 technische Hilfsleistungen und 10 Fehlalarme. Dies war somit einsatzmäßig ein etwas ruhigeres Jahr für die Abteilung Grötzingen, da durchschnittlich ca. 50 Einsätzen in Jahr zu bewältigen sind.

Zu den Aufgaben der Wehr gehörten auch Sicherheitswachen im Badischen Staatstheater, sowie in der Emil-Arheit-Halle und Begegnungsstätte. Nachdem die brandschutztechnischen Umbauten in der Emil-Arheit-Halle und Begegnungsstätte dieses Jahr abgeschlossen werden, sind dann hierfür auch keine Sicherheitswachen mehr erforderlich.

Eric Blattner berichtete auch über die gesellschaftlichen Aktivitäten innerhalb der Wehr, wie z.B. Neujahresbegrüßung, Maibaumstellen , Mai-Wanderung, Seefest und zum ersten mal durchgeführt, ein zweitägiger Ausflug mit Kanufahrt auf der Kocher, Rittermahl mit Übernachtung in Aulendorf und Besichtigung der Feuerwehr Ravensburg.

Am Ende seines Berichts dankte er den Kameraden für die geleistete Arbeit, ebenso bedankte er sich bei der Ortsverwaltung und Branddirektion für ihre Unterstützung.

Als nächstes folgte der Bericht des Jugendwartes Philipp Schuhmacher. Er konnte wieder von einem beeindruckenden Programm berichten, welches die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr absolviert hat. Die Aktivitäten in 2016 waren unter anderem: Christbaumsammlung, Rodelwochenende im Schwarzwald, Schlittschuhlaufen in Waldbronn, 24-Stunden-Übung, Jahreshauptübung, Verleihung des Abzeichens Jugendflamme 1 und 2, Familiengrillfest, Kinobesuch, Jugendfeuerwehrspiele in Knielingen und eine Sommerfreizeit im Allgäu am Forggensee. Ein ganz besonderes Ereignis 2016 war sicherlich die Teilnahme bei den deutschen Meisterschaften des Feuerwehrsports in Rostock, nachdem man sich im Vorfeld für diesen Wettkampf unerwartet qualifiziert hatte.

Zum Schluss bedankte sich Philipp Schuhmacher bei seinem Betreuerteam und allen Unterstützern, ohne deren Mitwirken die vielen Aktivitäten nicht möglich wären.

Es folgte nun der Bericht des Altersobmanns Manfred Rau. Er berichtete über die Unternehmungen der Reserve- und Seniorenabteilung, so wurden z.B. wieder die Feste der umliegenden Feuerwehren besucht und der Florians-Gottesdienst in Neureut. Beim Treffen der Alterskameraden des Stadtfeuerwehrverbandes Karlsruhe in Hagsfeld könnte man sich mit den Kameraden der anderen Karlsruher Abteilungen bei einem gemütlichen Nachmittag austauschen. Am Ende seines Berichts dankte Manfred Rau der Einsatzabteilung, dass sie immer zu den internen Veranstaltungen der Wehr eingeladen werden und so den Kontakt zu den jüngeren Kameraden halten können.

Anschließend folgte der Kassenbericht sowie die Entlastung des Kassier und des Abteilungsausschusses.

Grußworte

Die Ortsvorsteherin Frau Eßrich dankte den Feuerwehrangehörigen, für ihre Einsatzbereitschaft und ihr ehrenamtliches Engagement und lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Ortsverwaltung.

Herr Wolter von der Branddirektion überbrachte die Grüße vom Brandschutzdezernenten Herrn Stapf und berichtete über Aktivitäten und Einsätze der gesamten Feuerwehr in Karlsruhe. So wurden im vergangenen Jahr im gesamten Stadtgebiet 3004 Einsätze bewältigt.

Helmut Gerber in seiner Funktion als stellv. Verbandsvorsitzender berichtete über die Aktivitäten des Stadtfeuerwehrverbandes.

Ehrungen und Beförderungen

Marcel Behnke, Moritz Feist, Mario Kuttler, Martin Schroth und Michael Weber wurden für lückenlosen Dienstbesuch geehrt und erhielten ein Präsent.

Für 15 Jahre Dienst bei der Feuerwehr Karlsruhe wurden Rolf Broszat, Tobias Gerber und Frank Weber geehrt.

Roland Rothweiler wurde für 40-jährige Mitgliedschaft, Wolfram Weiler für 50-jährige Mitgliedschaft und Hubert Wingerath für 60-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Grötzingen geehrt.

Moritz Feist und Götz Schuster wurden zum Feuerwehrmann befördert.

Philipp Hemberle, Simon Tritsch, Frank Weber und Jan Zenkner wurden zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Rolf Broszat und Peter Schornik wurden zum Hauptfeuerwehrmann befördert.

Jochen Ruf gab nach 16-jähriger Tätigkeit sein Amt als Kassier ab, ebenso beendete Michael Ludwig nach 14 Jahren sein Amt als Schriftführer, Florian Kaute beendet seine Arbeit im Abteilungsausschuss und Marco Veith die Bewirtung der Feuerwehrküche. Alle erhielten in Anerkennung ihrer Tätigkeiten ein Präsent.

Wahlen

In den neuen Abteilungsausschuss wurden gewählt: Marcel Benke, Christian Heitzmann, Philipp Hemberle, Heinz Tetzlaff, Simon Tritsch und Marco Veith.

Als Vertreter im Feuerwehrausschuss wurde Eric Blattner gewählt.

Zur Frauenbeauftragten wurde Tanja Ehrler gewählt.

Als Delegierte zur Verbandsversammlung wurden Marcel Behnke, Marco Veith und Marcel Wilhelm gewählt.

Zum Kassenprüfer innerhalb der Einsatzabteilung wurde Michael Ludwig gewählt.

Um 22:15 Uhr beendete Eric Blattner die Hauptversammlung mit dem Wahlspruch der Feuerwehr „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr. Einer für alle, alle für einen“.

Rauch aus einem Gebäude in der Friedrichstraße: Glücklicherweise kein Ernstfall, sondern eine Übung der freiwilligen Feuerwehr Grötzingen. Jede Woche treffen sich die Mitglieder der Einsatzabteilung zu einer Übung. Fünf bis sechs Wochen wird dabei beispielsweise das Thema Löschangriff oder Technische Hilfe behandelt. Am Ende steht eine Blockabschlussübung, bei der das zuvor geübte in die Tat umgesetzt werden soll.

Eine solche Blockabschlussübung fand jüngst in einem leerstehenden Gebäude in der Friedrichstraße statt. Simuliert wurde ein Brand im Gebäude, in dem sich zudem noch mehrere Personen aufhalten sollen. Während ein Teil der Mannschaft zur Brandbekämpfung in den Keller vorging, kümmerte sich ein weitere Teil um die Rettung der vermissten Personen im Obergeschoss. Eine besondere Schwierigkeit war für die Einsatzkräfte eine bewusstlose Person, die mit der Drehleiter gerettet werden musste. Im Anschluss standen Maßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes an.

In der kompletten Zeit machten sich Übungsbeobachter Notizen, um im Anschluss an die Übung eine Manöverkritik durchführen zu können. Das Ziel: Den Ablauf zu perfektionieren, damit der Grötzingen Bevölkerung im Ernstfall souverän und zügig geholfen werden kann.

Eine weitere großangelegte Übung findet am Samstag, 8. Oktober, 15.30 Uhr, bei der Firma "Maus", Am Viehweg, statt. Zuschauer sind herzlich eingeladen, sich von den Fährigkeiten der örtlichen Feuerwehr zu überzeugen.

kau

Neue Nistkästen für Vögel

Bereits zum wiederholten Mal hat sich die Freiwillige Feuerwehr Grötzingen aktiv für den Tierschutz eingesetzt. In Zusammenarbeit mit dem "Naturschutzbund Deutschland" wurden an vielen Häusern in Grötzingen mithilfe der Drehleiter neue Nistkästen installiert oder alte ausgetauscht.

Viel Rauch im Ortskern

Feuerwehr veranstaltet Hauptübung

Am Samstagnachmittag war eine Rauchwolke in der Nähe des Grötzinger Rathausplatzes zu sehen. Doch innerhalb nur weniger Minuten erreichte die Freiwillige Feuerwehr Grötzingen unter den Augen einer Vielzahl an Zuschauern die Einsatzstelle, die Tiefgarage unter der Begegnungsstätte Grötzingen. Es handelte sich glücklicherweise bei diesem Einsatz nicht um einen Notfall, sondern um die diesjährige Hauptübung.

Simuliert wurde ein Brand, der durch Fahrlässigkeit einiger Jugendlicher ausgelöst wurde. Diese und noch ein Autofahrer wurden in den völlig verrauchten Räumen vermisst. Innerhalb von wenigen Minuten wurde ein Löschangriff aufgebaut. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz zur Personensuche vor. Insgesamt sechs Personen konnten so gerettet und anschließend das Feuer gelöscht werden. Die DRK Ortsbereitschaft Grötzingen versorgte die Verletztendarsteller. Das Szenario wurde den Übungsteilnehmern im Vorfeld nicht bekannt gegeben. So wurde versucht, einen möglichst realistischen Ablauf zu gewährleisten.

Die Zuschauer, unter ihnen auch Vertreter des Ortschaftsrats und der Berufsfeuerwehr, konnten eindrucksvoll die professionelle Arbeit der Einsatzkräfte begutachten. Auch Abteilungskommandant Eric Blattner war mit dem zufrieden mit der Arbeit: „Die Männer haben ihren Job gut gemacht, es war wirklich ein schwieriges Einsatzszenario.“

Übungen wie diese sind für die Einsatzkräfte wichtig, um im Notfall angemessen und professionell reagieren können. 40 bis 50 Mal im Jahr ist es der Fall, dass der Funkmeldeempfänger die Einsatzkräfte alarmiert. Dabei werden nicht nur Brande bekämpft, sondern auch technische Hilfe geleistet.

kau

Die Berichterstattung aus der BNN. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten.

PKW-Brand im Tunnel

Feuerwehr Grötzingen übt den Ernstfall

Ein Autofahrer kommt aus Unachtsamkeit von seiner Spur ab und prallt in den Gegenverkehr. Plötzlich steigt Rauch aus dem Motorraum auf. Mit diesem Übungsszenario wurden die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen am vergangenen Freitag konfrontiert. Doch simuliert wurde der Unfall nicht auf offener Straße, sondern im Grötzinger Tunnel. Das Gefährliche ist hier, dass der Rauch nicht wie unter freiem Himmel abziehen kann, sondern sich im Tunnel staut. Damit der Tunnel zum größten Teil rauchfrei bleibt, wurde unter anderem die Lüftungstechnik im Gebäude verbessert. Im Rahmen eines Übungsblocks machten sich die Kameraden nun den technischen Neuerungen des Tunnels vertraut. Am Ende stand eine Übung unter realen Bedingungen.

Der größte Unterschied zu einem PKW-Brand unter freiem Himmel sind die langen Wegstrecken. So musste das benötigte Material von den Feuerwehrfahrzeugen, die im Tunnelportal abgestellt wurden bis etwa zur Mitte des Tunnels getragen werden, was unter Atemschutz besonders anstrengend ist. Am Unfallort angekommen konnte jedoch schnell mit den simulierten Löscharbeiten begonnen und drei verletzte Personen über einen Notausgang gerettet werden. Dort wurden sie dann von einem weiteren Trupp in Empfang genommen und betreut.

kau

Kreative Übungsabende

In Notfallsituationen wird von Einsatzkräften schnelles und richtiges Handeln abverlangt. Das Vorgehen wird dabei in regelmäßigen Ausbildungsabenden geübt. Um die Kreativität der Kameraden herauszufordern, entwickelten Boris Schröder und Michael Weber im aktuellen Ausbildungsblock zwei Knobelaufgaben, die es zu lösen galt. Dabei sollte kein realer Einsatz dargestellt werden. Die Kameraden sollten absichtlich dazu herausgefordert werden, Wege zu gehen, die so nicht in den Lehrbüchern stehen. Voraussetzung dafür war aber natürlich, dass stets die geltenden Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden mussten.

In der ersten Aufgabe sollte ein Auto so aufgestellt werden, dass sich die Hinterräder genau horizontal über den Vorderrädern befinden. Mit Stahlseilen wurde das Auto aufgerichtet, und anschließend mit Leiterteilen gesichert.

In einer zweiten Knobelaufgabe sollte eine Last am Wehr in der Eisenbahnstraße zunächst über das dortige Gebäude gehoben werden. Die Drehleiter durfte dabei nicht bewegt werden. In einem nächsten Schritt sollte die Last wieder auf die andere Seite der Pfinz gebracht werden, ohne sie zu tragen. Dazu bauten die Grötzinger Feuerwehrleute eine Seilbahn, an der die Last auf die andere Seite gezogen wurde.

kau