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Übungstermine:

Einsatzabteilung:

     Freitag, 20 bis 22 Uhr

Jugendfeuerwehr:

     Mittwoch, 18 bis 20 Uhr

Das war das Jahr 2013...

Südamerikanischer Volkssport in Karlsruhe

Bereits zum zweiten Mal fand in der Sporthalle Rintheim das Indiacaturnier der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruher, Berufsfeuerwehr und Werkfeuerwehren statt. Auch die Grötzinger Jugendfeuerwehr stellte eine Mannschaft.

Ziel des Spiels ist es den Indiaca, ein kissenähnliches Spielgerät mit vier Federn, ähnlich wie beim Volleyball von der eigenen Seite über ein Netz in das Feld der gegnerischen Mannschaft zu schlagen. Den Ursprung hat das Rückschlagspiel bei den Ureinwohnern Südamerikas.

Leider gab es im Vorfeld nur wenig Trainingsmöglichkeiten für die Jugendlichen. Hinzu kamen kurzfristige Absagen, so dass am Turnierort noch ein Spieler aus einer anderen Abteilung ausgeliehen werde musste, um ein vollständiges Team stellen zu können. Im ersten Spiel mussten sich die Jugendlichen gegen die Feuerwehr Bulach, den späteren Zweitplatzierten, deutlich mit 26 zu 11 Punkten geschlagen geben. Doch bereits in der zweiten Begegnung hatten die Jugendlichen besser ins Spiel gefunden und konnten mit einem 30 zu 12 Punkte-Sieg gegen Stupferich überzeugen.

In den folgenden Spielen hatte die Mannschaft immer wieder die Chance das Spiel für sich zu entscheiden, doch mehrmals fehlten am Ende nur wenige Punkte zum Sieg. Am Ende belegte die Grötzinger Jugend einen zufriedenstellenden 6. Platz. Den ersten Platz in der Altersklasse belegte die Mannschaft aus Hagsfeld.

kau

Freude für Kinder in Not

In diesem Jahr hat die Grötzinger Jugendfeuerwehr an der weltweit größten Geschenkaktion teilgenommen: „Weihnachten im Schuhkarton“. Zwei Mittwoche standen ganz im Zeichen dieser Aktion. Jugendwart Philipp Schuhmacher präsentierte den Jugendlichen zunächst das Projekt, bei dem im vergangenen Jahr knapp eine halbe Millionen Kartons verschickt wurden.

In kleinen Gruppen umwickelte der Nachwuchs der Grötzinger Feuerwehr zunächst die mitgebrachten Schuhkartons mit Geschenkpapier. Anschließend machten sie sich Gedanken, mit welchen Kleinigkeiten sie den Kindern in den Empfängerländern eine Freude machen können. Diese sind unter anderem Bulgarien, Moldau, Rumänien und Weißrussland.

In der folgenden Woche ging es in den Gruppen auf Einkaufs-Tour. Hier wurden Dinge des Alltags wie Zahnbürsten aber auch Stifte, Hefte und Malbücher besorgt. Natürlich durfte auch Spielzeuge und Süßigkeiten nicht fehlen. So werden nun viele Stofftiere an Weihnachten ein neues Zuhause finden. Mit in den Karton gelegt wurde auch ein Bild der Gruppen. Mittlerweile sind die Geschenke auf dem Weg in das deutsche Zentrallager, von wo aus sie in die Empfängerländer transportiert werden.

Mit der Teilnahme an der Aktion haben die Jugendlichen einem bedürftigen Kind vielleicht das erste Weihachtsgeschenk seines Lebens gemacht und eine Freude, die es nicht so schnell vergessen wird.

kau

Jugendfeuerwehr im Freizeitpark

Das gute herbstliche Wetter nutzte die Grötzinger Jugendfeuerwehr am vergangenen Wochenende in vollen Zügen aus. Der diesjährige Ausflug führt bei angenehm milden Temperaturen und Sonnenschein in den Holiday Park nach Haßloch. Nach einer kurzen Fahrt erreichten die zwölf Jugendlichen mit ihren zwei Betreuern den, passend zu Halloween, gruselig geschmückten Park.

Neben einem Geisterschloss mit Live-Erschrecker warteten zwei Wasserbahnen, die bei den warmen Temperaturen auch genutzt werden konnten. Bei einer Stuntshow in Mitten eines Sees konnten die Jugendlichen Tricks auf dem Wasser mit und ohne Wasserski bewundern. Zu den Darstellern gehörte unter anderem auch ein Hund.

Höhepunkt des Ausflugs waren die Achterbahnen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 Kilometern pro Stunde riss die „G-Force“ den Nachwuchs der Feuerwehr mit bis zu 84 Grad Gefälle in die Tiefe.

Zurück im Feuerwehrhaus kümmerten sich die Betreuer um das Abendessen, während die Jugendlichen ihr Nachtlager einrichteten. Nach dem Essen schaute man gemeinsam einen Film, bevor alle in ihre Betten fielen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wurden die Betten wieder abgebaut, sodass das Übernachtungswochenende am frühen Mittag schon wieder vorbei war.

kau

Schwimmwettkampf des Stadtfeuerwehrverbandes

Dass sie nicht nur Brände löschen, sondern auch beim Schwimmen eine gute Figur machen, zeigten die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Grötzingen beim jährlichen Schwimmwettkampf des Stadtfeuerwehrverbandes. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Wettkämpfe im Freibad „Wölfle“ in Wolfartsweier pünktlich beginnen.

Beim Staffelschwimmen der Jugendfeuerwehren lassen sich die Veranstalter jedes Jahr eine Aufgabe einfallen, die neben dem schwimmen gelöst werden muss.

Dieses Jahr musste ein, an einer Feuerwehrleine befestigter, Staffelstab von jedem Schwimmer zum gegenüberliegendem Beckenrand befördert werden. Dort angekommen wurde er von seinen Teammitgliedern mit der Leine zurückgezogen.

Die Grötzinger, die trotz zweier zehnjähriger Schwimmer in der Ü14-Staffel antreten mussten, zeigten dennoch eine klasse Leistung und konnten sich so eine Platz im Mittelfeld sichern.

Der erst zehn Jahre alte Joscha Stähle zeigte beim Einzelschwimmen ohne Altersklassen eine super Leistung und behauptete gegen teilweise 18-jährige einen guten 12. Platz.

Auch Anastasia Lygina konnte sich gegen die meisten ihrer Konkurrentinnen durchsetzen und erzielte am Ende beim Einzelschwimmen der Mädchen den 5. Platz.

Nach den Schwimmwettkämpfen wurde sich noch mit einer Feuerwehrhaxe oder einer Bratwurst gestärkt, bis es anschließend bei der Siegerehrung endlich die ersehnten Urkunden und Medaillen gab.

Jugendfeuerwehr Grötzingen

Hinter den Kulissen der Polizei

Mit wem spreche ich, wenn ich die 110 anrufen? Was passiert, wenn ich einen Notruf absetze? Diese Fragen haben sich auch die Jugendlichen der Feuerwehr Grötzingen gestellt. Beantwortet wurde sie in der Führungs- und Lagezentrale im Polizeipräsidium Karlsruhe. In einer kurzen Einleitung erfuhren die Jugendlichen, dass diese Leitstelle die Notrufe aus dem gesamten Stadt- und Landkreis mit fast einer Millionen Einwohner beantwortet. An vier Monitoren arbeiten bis zu sechs Disponenten die Anrufe ab. Zeitgleich mit dem Telefonat können bereits die ersten Einheiten zum Einsatz geschickt werden. So vergehen von Anruf bis zur Alarmierung der Polizeikräfte nur wenige Sekunden.
Einen Blick aus vergitterten Fenstern konnten die Jugendlichen aus einer Haftzelle werfen. Zweckmäßig eingerichtet ist diese nur mit Fließen und einem Holzbett. Eine Nacht darin verbringen zu müssen, konnten sich die Jugendlichen nicht vorstellen.
Die Möglichkeit, sich einen Streifenwagen aus der Nähe zu bestaunen wurde gerne angenommen. Eine Beamtin erklärte neben der Ausstattung des Fahrzeugs, wie die Ausbildung zum Polizeidienst aussieht und wie sie speziell für Einsätze mit Amok-Alarm und ähnlichem geschult werden. Wie sehr der Ausflug den Jugendlichen gefallen hat, zeigte die abschließende Frage: Gibt es denn auch eine Jugendpolizei?

kau

Unter den Besten Baden-Württembergs

Die Feuerwehr Grötzingen trat erfolgreich bei dem Landesentscheid im Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren an. Nachdem sich die Jugendlichen im Frühjahr zunächst auf Kreisebene qualifiziert hatten, fuhren sie nach Stuttgart, um sich dort mit den Besten aus dem Bundesland zu messen.
Im Wettbewerb treten die Gruppen in zwei Teilbereichen gegeneinander an. Zum einen muss ein vollständiger Löschangriff unter einer bestimmten Zeitvorgaben aufgebaut werden. Jeder Fehler wird mit Punktabzug bestraft. Im zweiten Teil müssen während eines Staffellaufes verschiedene feuerwehrtechnische Aufgaben bewältigt werden. Auch hier gilt eine Zeitvorgabe und ein Fehlerkatalog.
Nachdem das Training am Morgen vor dem Wettkampf nicht ganz rund verlief, konnte die Mannschaft im Wettbewerb zeigen, wie hart sie in den letzten Wochen trainiert hatten. Am Ende konnte so ein guter neunter Platz erreicht werden. Bemerkenswert war vor allem, dass die Jugendlichen im Vergleich zum Kreisentscheid rund 100 Punkte in der Gesamtbewertung mehr sammeln konnten. Die besten Mannschaften aus Baden-Württemberg kommen aus Bad Dürrheim und Villingen-Schwenningen. Sie fahren nun nach Stadthagen in Niedersachen zum Bundesentscheid.Auch wenn es nicht ganz für Bundesentscheid gereicht hat, waren die Grötzinger Jugendlichen mit ihrem Ergebnis sehr zufrieden. In zwei Jahren, wenn der nächste Bundeswettbewerb stattfinden wird, werden sie wieder daran teilnehmen.

kau

Die Jugendfeuerwehr besichtigt die Feuerwache West

Nachdem die Jugendfeuerwehr Grötzingen im letzten Jahr bereits das Technische Hilfswerk und den ABC-Zug der Feuerwehr Karlsruhe besucht hat, stand am vergangenen Mittwoch erneut ein Ausflug zu einer Rettungsorganisation auf dem Dienstplan. Dieses Mal ging es zu einer der beiden Stützpunkten der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, der Feuerwache West.

In zwei Gruppen aufgeteilt, wurde das Gelände erkundet. Erklärt wurden dabei die Aufgaben und Tätigkeiten der Berufsfeuerwehr. Große Interesse hatten die Jugendlichen an den vielen verschiedenen Fahrzeuge, wie dem Doppeldeckerbus, der als Einsatzleitwagen dient, oder dem Autokran.

Spaß bereitete vor allem die Atemschutzübungsstrecke, die mehrmals durlaufen werden durfte. Hierbei handelt es sich um einen Parcours zum Kriechen und Laufen mit Türen und Tunneln, der die Feuerwehrleute auf den Einsatz mit Atemschutzgeräten im Inneren eines Hauses vorbereiten soll.

In diesem Jahr steht noch ein zweiter Ausflug an. Wohin dieser führt, haben die Jugendbetreuer noch nicht verraten. Doch wird er sicher wieder genau so interessant und spaßig wie dieser.

kau

Jugendfeuerwehr im Einsatz

Rund um die Uhr einsatzbereit waren die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen und des DRK Durlach am vergangenen Wochenende. Bei der 24h-Übung besetzten 22 Jugendliche das Feuerwehrhaus Grötzingen um jederzeit ausrücken zu können, wenn die Leitstelle zu einem Einsatz ruft. Dienstbeginn war am Samstag, 27.4., um 15 Uhr. Nach der Begrüßung durch Jugendwart Philipp Schuhmacher begann der Dienst zunächst einmal mit Hefezopf zur Stärkung. Doch kaum war dieser verspeist, alarmierte die "Leitstelle" schon zum ersten Alarm: Einen Wohnhausbrand am Viehweg.

Vor Ort zeigte sich, dass das Erd- sowie das Obergeschoss komplett verraucht waren. Eine verwirrte Person stand auf dem Balkon gab zu erkennen, dass noch weitere Personen im Haus waren. Mehrere Trupps gingen mit simulierten Atemschutzgeräten in das Haus vor, während ein Trupp das Feuer über einen Löschangriff von außen versuchte zu löschen. Die Jugendlichen des Roten Kreuzes versorgen in dieser Zeit eine im Keller gefundene Person. Vor dem Haus konnten sich viele, über Kurznachricht alarmierte, Eltern von dem Können der Kinder überzeugen. Knapp eine Stunde später, nachdem das Haus gelüftet wurde, konnte der Einsatz beendet werden. Nach einer anschließenden Besprechung des "Einsatzes" folgte ein Ausbildungsblock, jeweils für die Feuerwehr und das DRK. Damit die Jugendlichen beider Organisationen einen Einblick in die Arbeit der anderen erhalten, wurde später die beiden Ausbildungsgruppen getauscht. Bis zum Abendessen verlief alles nach Plan. Erst danach, etwa um 20.40 Uhr meldete die "Leitstelle" einen neuerlichen Alarm.

Drei Jugendliche waren nach einen Campingausflug am Baggersee in Grötzingen nicht zurück gekehrt und wurden nun vermisst. In gemischten Trupps bestehend aus Jugendlichen des DRK und der Feuerwehr, wurde der Wald durchkämmt. Ein Trupp suchte die Vermissten mit dem Boot vom See aus. Nach einer guten Stunde waren alle Vermissten im Unterholz gefunden und versorgt. Mit einer gemütlichen Spielerunde konnte man im Anschluss im Feuerwehrhaus den Abend ausklingen lassen, bis alle relativ früh ins Bett fielen. Um 1.30 Uhr rief allerdings schon der nächste Alarm die Jugendlichen aus ihrem Schlaf.

Spielereien mit Spiritus und Böller hatten zu einem Brand sowie mehreren Verletzten geführt. Das Feuer konnte mit einem Rohr schnell gelöscht werden. Mehr Arbeit wartete auf das Jugendrotkreuz, die es mit einer schweren Handverletzung und Verbrennungen viel zu tun hatten. Um kurz nach zwei Uhr, lagen dann alle wieder in ihren Betten. Die weitere Nacht und das Frühstück blieben ruhig. Erst kurz nach dem Mittagessen wurden die Jugendlichen noch einmal angefordert. Mit vier Fahrzeugen fuhren sie zu dem, nicht weit vom Feuerwehrhaus entfernten, Einsatzort. Im Unterviertel kam es zu einer starken Rauchentwicklung im Obergeschoss eines Hauses, im Schuppen wurde eine Person von herabstürzenden Trümmerteilen getroffen und in der Garage lief eine unbekannte Flüssigkeit aus zwei Fässern aus. Da sich die Lage als sehr umfangreich zeigte, wurde die Jugendfeuerwehr aus dem benachbarten Berghausen nachgefordert, die mit zwei weiteren Fahrzeugen anrückten. Auch hier waren wieder zahlreiche Zuschauer gekommen, um sich den Einsatz aus der Nähe anzuschauen.

Im Inneren des Hauses konnten mehrere Verletzte, mit Knochenbrüchen und Verbrennungen, gefunden werden. Ein weiterer Verletzter, in Form einer Puppe, wurde leblos aufgefunden, woraufhin das JRK sofort Wiederbelebungsmaßnahmen einleitete. Nachdem der Wohnhausbrand gelöscht, alle Verletzten versorgt und die Fässer abgedichtete waren, konnte der letzte Einsatz dieser 24h-Übung beendet werden. Erschöpft waren alle, aber auch sehr zufrieden. Den Jugendlichen und Betreuern hat die Aktion Spaß gemacht und gezeigt, was die Nachwuchskräfte alles leisten können.

Ein ganz besonderer Dank an die Eigentümer, die ihre Häuser für die Übungen bereit gestellt haben, sowie an die zahlreichen Verletztendarsteller.

kau

Jugendfeuerwehr im Waldseilpark

Für viele war es anstrengend, aber dennoch hat es allen sehr viel Spaß gemacht. Als erster Höhepunkt in diesem Jahr besucht die Jugendfeuerwehr Grötzingen den Waldseilpark Karlsruhe. Zunächst bekamen alle eine Einführung durch eine Trainerin des Parks. Auf elf kraftraubenden Parcours mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen konnten die elf Jugendlichen dann ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Für die besonders Mutigen ging es bis in eine Höhe von 15 Metern hinauf in die Baumkronen. Zufrieden und erschöpft konnte nach einigen Stunden wieder der Heimweg angetreten werden. Für die Jugendlichen und Betreuer der Feuerwehr war es ein gelungener Ausflug in die Natur. Der volle Eintritt konnte mit den Spenden der Christbaumsammlung bezahlt werden.

kau

Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Grötzingen

Am Mittwoch, den 06.02.2013 fand in den Räumen des Feuerwehrhauses die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr statt. Unter den Anwesenden waren neben den Jugendlichen auch der Abteilungskommandant Helmut Gerber, fast der vollständige Ausschuss der Einsatzabteilung sowie der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Hans-Peter Heidt. Dem Jahresbericht für das vergangene Jahr konnte man entnehmen, dass die Jugendfeuerwehr am 31.12.2012 zwölf Jungen und ein Mädchen in ihren Reihen zählen durfte. Im Laufe des Jahres konnten sechs Eintritte, ein Austritt und ein Übergang in die Einsatzabteilung vermerkt werden.

Die Jugendlichen trafen sich 2012 an insgesamt 45 Mittwochen, 24 Tage wurden mit feuerwehrtechnischer Ausbildung und 21 Tage mit allgemeiner Jugendarbeit gestaltet. Daneben nahm man im November am Indiakaturnier der Stadtjugendfeuerwehr teil und unterstütze die Einsatzabteilung beim 24h-Schwimmen der DLRG. Erstmals veranstaltete man ein Familien- und Helfergrillfest, zu dem alle Familienangehörigen und Helfer eingeladen wurden. Zwei Jugendlichen konnte in diesem Rahmen außerdem die Jugendflamme Stufe 1 und vier weiteren die Jugendflamme Teil 2 verliehen werden, ein deutschlandweit anerkannter Ausbildungsnachweis. Neben Feuerwehrtechnik standen auch viele andere Veranstaltungen auf dem Dienstplan. So gingen die Jugendlichen an einem Mittwoch ins Kino, haben gemeinsam Pizza gebacken und feierten eine Halloweenparty. Vor Weihnachten wurden Plätzchen gebacken und eine Weihnachtsfeier rundete das Jahr ab. Einblicke in andere Hilfsorganisationen bot ein Ausflug zum THW Karlsruhe und zum ABC-Zug Stadt. Im Sommer veranstalteten die Jugendlichen eine fünftägige Freizeit in Titisee-Neustadt. Das Zelt konnte direkt am Ufer des Sees aufgeschlagen werden. Neben Tretboot fahren, einem Spaßbad mit über 20 Rutschen, einem Besuch in Freiburg und einer Sommerrodelbahn gehörte der Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Titisee-Neustadt zu den Highlights der Freizeit. Zur Freude aller Jugendlicher führte der Ausflug im Juni in den Europapark bei Rust. Anschließend übernachteten alle im Feuerwehrhaus. Der absolute Höhepunkt des letzten Jahres war wieder die 24h-Übung, bei der erstmals das Jugendrotkreuz aus Durlach teilnahm. So besetzten über 20 Jugendliche von Feuerwehr und dem Roten Kreuz vom 19.05 bis 20.05 für 24 Stunden das Feuerwehrhaus, um im Falle einer Alarmierung gemeinsam zu den Übungseinsätzen auszurücken. Die drei Einsätze fielen dieses Jahr entsprechend umfangreicher aus, da die Aufgaben natürlich auch auf mehr Jugendliche verteilt werden konnten. So musste zum Beispiel in einem dreistöckigen Wohnhaus in der Eugen-Kleiber-Straße ein simulierter Dachstuhlbrand gelöscht und acht verletzte Personen gerettet, verarztet und betreut werden. Verschlossene Türen erschwerten den Zugang zu den einzelnen Zimmern. Weitere Einsätze waren ein simulierter Gartenhüttenbrand und eine gemeldete Person in Not in der Eisenbahnstraße. Zwischen den Einsätzen wurde gemeinsam gekocht und Ausbildungen durchgeführt. Insgesamt fanden die Übung mit 20 Verletztendarstellern statt, die vom DRK Durlach sehr authentisch geschminkt wurden. Weitere Veranstaltungen waren die Maitour der Abteilung, die Christbaumsammlung und Unterstützung der Hexen bei der Hexenverbrennung. Am Seefest nahm die Jugendfeuerwehr mit einer Spielstraße mit Hüpfburg und einem Waffelstand teil.

Im Kassenbericht von Jugendwart Philipp Schuhmacher zeigte sich, dass die Einnahmen aus Christbaumsammlung gereicht haben, um die vielen verschiedenen Aktivitäten mit der Jugendfeuerwehr durchzuführen.

Im Anschluss wurde der Jugendausschuss einstimmig entlastet und die anderen Jugendlichen danktem ihm für die gute Arbeit. In diesem Jahr erhielten wieder drei Jugendliche ein Präsent für lückenlosen Dienstbesuch.

Es folgten die Wahlen, bei welchen der komplette Jugendausschuss in seinem Amt bestätigt und für ein weiteres Jahr gewählt wurde. So bleibt Moritz Feist Jugendgruppenleiter, Nils Ziegfeld dessen Stellvertreter und Anastasia Lygina die Schriftführerin.

Der Abteilungskommandant Helmut Gerber überbrachte die Grußworte der Einsatzabteilung und erhoffte sich weiterhin eine so gute Zusammenarbeit mit der Jugend. Hans-Peter Heidt, der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart warb bei der Gelegenheit noch für die Veranstaltungen des Stadtfeuerwehrverbandes, wie der Schwimmwettkampf und das Indiaka-Turnier. Er wünschte sich, dass der momentan bestehende Aufwärtstrend in den Mitgliedszahlen weiter anhält und vielleicht noch der ein oder andere Jugendliche, auch gerne ein weiblicher, die Reihen der Jugendfeuerwehr verstärkt.

Weitere Informationen zur Feuerwehr finden Sie auch unter: www.feuerwehr-groetzingen.de

kau

Christbaumsammlung 2013

Am Samstag, den 12. Januar 2013 fand wieder die traditionelle Christbaumsammlung der Jugendfeuerwehr Grötzingen statt. In drei Gruppen machten sich die Jugendlichen auf den Weg durch den kompletten Ort und sammelten wieder jede Menge Tannenbäume ein. Auf Traktoren wurden diese zu den Grüncontainer am Feuerwehrhaus gebracht. Insgesamt konnten so drei Container mit tatkräftiger Hilfe von einigen Kameraden der Einsatzmannschaft gefüllt werden. Zur Mittagszeit wurde eine Pause eingelegt um neue Kraft zu tanken um anschließend die letzten Straßen im Ort abzulaufen. Nach knapp acht Stunden waren alle Bäume gesammelt. Die Arbeit hat sich gelohnt, denn auch in diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr wieder zahlreiche sehr großzügige Spenden erhalten.

Die genaue Summe steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, doch es reicht aus um auch im kommendem Jahr den Jugendlichen der Feuerwehr ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Wir bedanken uns sehr herzlich für die Unterstützung und hoffe, dass wir auch im kommenden Jahr am Samstag nach Heilige Drei Könige wieder Ihren Christbaum abholen zu dürfen.

-kau-