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Übungstermine:

Einsatzabteilung:

     Freitag, 20 bis 22 Uhr

Jugendfeuerwehr:

     Mittwoch, 18 bis 20 Uhr

Das war das Jahr 2014...

"Ready For Take Off "

Fast jeder Jugendliche der Jugendfeuerwehr Grötzingen ist schon einmal in Urlaub geflogen. Doch nur wenige wussten bis vergangenen Mittwoch, wie so ein Flughafen arbeitet. Auf dem Dienstplan stand wieder einmal ein Blick hinter die Kulissen. Nach Besuchen unter anderem beim Polizeipräsidium und dem Feuerwehrauto-Hersteller Metz ging es dieses Mal zum Baden-Airpark.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Flugplatzes, einen ehemaligen kanadischen Militärflughafen, und der Bedeutung des Flughafens für die Region musste erst einmal die Sicherheitskontrolle passiert werden. Nach einem Blick in die Ankunftshalle mit angeschlossener Zollstation, konnten die Jugendlichen aus nächster Nähe das Boarden einer Maschine beobachten. Anschließend ging es auf die Dachterrasse, um von dort den Start des Flugzeugs zu sehen. Wenig Betrieb herrschte in der Abfertigungshalle für das Gepäck, denn zum Zeitpunkt des Besuchs musste keine Maschine be- oder entladen werden. Interessant war der Einblick hinter die Wand, hinter der die Koffer nach dem Check-In verschwinden, dennoch.

Die letzte Station der Tour führte die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr zur Flughafenfeuerwehr. Insgesamt sechs Fahrzeuge gab es zu bestaunen. Besonders imposant war dabei die beiden Großflughafenlöschfahrzeuge (GFLF), oder auch unter dem Namen „Panther“ bekannt. Mit über 700 PS können sie im Brandfall schnell zum Brand fahren und dabei bis zu 7000 Liter Wasser pro Minute pumpen. Die Fahrzeuge der Feuerwehr Grötzingen sind dagegen natürlich wesentlich kleiner und leistungsschwächer, was aber im Ort völlig ausreichend ist.

Nach über zwei Stunden ging es dann wieder, mit vielen neuen Eindrücken, zurück zum Feuerwehrhaus.

kau

Jugendfeuerwehr bringt Kinderaugen zum Strahlen

Für viele Kinder sind Geschenke unter dem Weihnachtsbaum selbstverständlich. Doch in manchen, ärmeren Länder reicht das Geld einfach nicht aus, um die Wünsche der Kinder zu erfüllen. Die weltweit größte Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ möchte helfen, dass das Weihnachtsfest in den östlichen Ländern etwas ganz besonders wird. Mit der Teilnahme an der Aktion wollen die Betreuer der Jugendfeuerwehr Grötzingen den Jugendlichen zeigen, welch seltenes Glück sie am Heiligen Abend haben. Bereits im letzten Jahr beteiligte sich der Feuerwehr-Nachwuchs an der Aktion.

Am ersten Mittwoch wurden die mitgebrachten Schuhkartons mit Geschenkpapier verpackt. Anschließend wurden Einkaufslisten geschrieben mit den kleinen Dingen, die den Kindern in den Empfängerländern die Augen zum Strahlen bringen sollen. Die Kartons aus Baden-Württemberg gehen vor allem nach Moldau, Rumänien, Slowakei und Ukraine.

In der folgenden Woche nahmen die Jugendliche der Feuerwehr jeweils in Zweiergruppen vor, ein Schuhkarton mit Mützen, Schals, Kuscheltieren, Süßigkeiten und mehr zu füllen. Die benötigten Gegenstände wurden gemeinsam eingekauft und anschließend in die Schuhkartons gepackt. Mit in den Karton kam auch ein Bild der jeweiligen Gruppe, damit sich die Kinder wissen, wem sie ihr Weihnachtsgeschenk zu verdanken haben.

Die Geschenke werden nun zunächst ins deutsche Zentrallager gebracht. Von dort aus geht es weiter in die Empfängerländer. Mit der Aktion hat die Jugendfeuerwehr einigen bedürftigen Kindern vielleicht das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens gemacht und eine Freude, die sie nicht so schnell vergessen werden.

kau

Zahlreiche Zuschauer bei Jugend-Hauptübung

Rauch aus dem dritten Obergeschoss, eine vermisste Person. So zeigte sich den 14 Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Grötzingen am vergangenen Mittwoch die Lage bei der Hauptübung. Anders als bei der 24h-Übung, bei der die Einsätze im Vorfeld nicht bekannt gegeben werden, waren alle Teilnehmer informiert und die Eltern konnten ihren Besuch bei der Übung so besser einplanen. Die Jugendfeuerwehr-Mitglieder konnten bei dieser Gelegenheit ihr Können präsentieren.

An der simulierten Einsatzstelle angekommen gingen Trupps in das Innere des Hauses vor, um nach der verletzten Person in der Brandwohnung zu suchen. Parallel wurde auf der Straße die Wasserversorgung aufgebaut. Ein weiterer Teil der Mannschaft sperrte die Straße ab.

Nach kürzester Zeit wurde der Vermisste in der Badewanne in der Wohnung gefunden und gerettet werden. Plötzlich kam es jedoch neben dem Haus zu einer Rauchentwicklung. Aus dem Obergeschoss war ein brennendes Stück Schutt auf die Mülltonnen gefallen und hatte diese entzündet. Natürlich war auch dieser Teil der Übung nur simuliert. Dank der schnellen Reaktion konnte auch dieses Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Die Verantwortlichen, aber auch die Zuschauer, waren mit dem Übungsablauf sehr zufrieden.

kau

Großes Grillfest

Mit einem Grillfest verabschiedete sich die Jugendfeuerwehr Grötzingen in die Sommerpause. Eingeladen waren neben den Jugendlichen auch deren Eltern und alle Helfer, die mit ihrer tatkräftigen Arbeit maßgeblich für den Erfolg vieler Veranstaltungen, wie beispielsweise der 24h-Übung, verantwortlich sind. Mit Bratwürsten, Steaks und anderen Grillköstlichkeiten bedankte sich das Team um Jugendwart Philipp Schuhmacher für die Unterstützung.
Die Gelegenheit zu Gesprächen wurde genutzt, um sich gegenseitig besser kennenlernen zu können.

Im Rahmen des Grillfestes wurden vier Jugendliche mit der Jugendflamme Teil 1 ausgezeichnet, einem Ausbildungsnachweis, der in drei Stufen unterteilt ist. Die Teilnehmer zeigen so, dass sie in den Übungen bestimmte Fertigkeiten erlernt haben und anwenden können. Das Abzeichen wurde durch Abteilungskommandant Eric Blattner verliehen. In seiner Ansprache bedankte er sich ebenfalls für das Engagement der jungen Menschen für die Feuerwehr.

Nach den Sommerferien, am Mittwoch, 17. September, ab 18 Uhr startet die Jugendfeuerwehr wieder voll durch. Einige Höhepunkte stehen zum Ende des Jahres noch auf dem Dienstplan.

kau

Einsatzreiches Wochenende

Jugendfeuerwehr Grötzingen absolviert 24h-Übung

Für einige Jugendliche war das vergangene Wochenende ein ganz besonderes. Das Team um Jugendwart Philipp Schuhmacher hatten den Dienstbeginn für die diesjährige 24h-Übung auf Samstag, 15 Uhr festgelegt. In der folgenden Zeit erlebten die 15 Nachwuchs-Feuerwehrmänner den Alltag wie bei der Berufsfeuerwehr im Gerätehaus, stets gespannt, wann der nächste Einsatz eintrifft. Ausgerückt wurde in zwei unterschiedlichen Zügen. Eine Mannschaft besetzte das Löschgruppenfahrzeug, eine andere den Mannschaftswagen. Nach der Hälfte der Zeit tauschten die Gruppen die Fahrzeuge. Durch diese Zugeinteilung konnten die Jugendlichen in diesem Jahr mehr simulierte Einsätze bestreiten als in den Jahren zuvor.

Nach dem Aufbau begann der Dienst mit einer Ausbildung an den Atemschutzgeräten, die für diese Übung selbst gebaut wurden. Die Jugendlichen konnten die Geräte und das Gelernte nur wenig später anwenden. Auf dem Gelände des Obsthofes Augustenberg war ein Garagengebäude in Brand geraten. In den Hallen wurden noch Personen vermisst, so ging ein Trupp in den verrauchten Bereich vor, um die Verletzten zu finden und den Brand zu löschen. Ein weiterer Trupp evakuierte die nicht verrauchten Teile des Hauses. Um auch das Feuer im Dachbereich unter Kontrolle zu bringen, wurde eine Wasserleitung für den Löschangriff von außen aufgebaut. Wie auch in den späteren Einsätzen, wurde der Rauch durch Nebelmaschinen simuliert. Den Verletzten wurden realistisch aussehende Wunden geschminkt.

Nur kurz nachdem der erste Zug sich auf den Weg zum Obsthof gemacht hatte, wurde der zweite Zug zu einem Verkehrsunfall gerufen. In der Nähe des Pfinz-Wehrs bei der Grezzostraße hatte ein Autofahrer zwei Angler angefahren. Einer wurde in die Pfinz geschleudert, der Zweite wurde unter dem PKW eingeklemmt. Die Jugendlichen konnten beide Angler aus ihrer misslichen Lage befreien und versorgen.

Bis zum Abend kam es zu keinen weiteren Notfällen. Doch ausgerechnet als es während der Fußball-WM beim Spiel des Gastgebers spannend wurde, ertönte der Melder erneut. Ein Lagerfeuer in einem Gartengrundstück war außer Kontrolle geraten. Hier musste schnell gelöscht werden, da die Gefahr bestand, dass sich das Feuer auf die durch das Wetter ausgetrocknete Umgebung ausbreitet. Durch das routinierte Eingreifen der Jugendfeuerwehr konnte das jedoch verhindert und der Brand rasch gelöscht werden. Doch scheinbar wurden nicht alle Glutnester entdeckt, denn am frühen Morgen wurde erneut ein Zug an diese Einsatzstelle beordert, da sich das Feuer erneut entzündet hatte.

Die Zeit nach dem Frühstück reichte gerade aus, um das Nachtlager im Feuerwehrhaus abzubauen, bis der fünfte Einsatz einging. Ein Spaziergänger meldete einen Baum, der einen Weg blockieren sollte. Wie in manchen realen Fällen auch, konnte kein Baum auf der Straße entdeckt werden. So konnte nur wenig später wieder die Heimfahrt angetreten werden. Doch unterwegs forderte der zweite Zug über Funk Verstärkung an. Denn auch das Löschgruppenfahrzeug wurde zwischenzeitlich wieder gerufen. Im leer stehenden Teil der Gemeinschaftsschule Grötzingen kam es zu einer starken Rauchbildung. An den Fenstern waren noch mehrere Personen zu sehen, die vom Rauch eingeschlossen waren. Unter Atemschutz gingen zwei Trupps in das Innere vor. Mit der Unterstützung einer Wärmebildkamera konnten insgesamt sieben Verletzte gefunden werden. Eine Person drohte aus dem Fenster des 2. OG zu springen. Aus diesem Grund wurde unter dem Fenster ein Sprungretter in Stellung gebracht, in dem der Dummy landen konnte. Das Jugendrotkreuz aus Weingarten, das bei diesem Einsatz ebenfalls vor Ort war, übernahm die Versorgung der vielen Verletzten. Geschafft von diesem großen Einsatz traten die Jugendlichen nach über eineinhalb Stunden den Weg zurück zum Feuerwehrhaus an. Einige vermuteten, dass nach diesem großen Einsatz nun keine Alarmierung mehr folgen würde. Diese Vermutung stellte sich nach dem Mittagessen als falsch heraus. Durch einen Betriebsunfall war es in der Ohmstraße bei einer Spedition zu mehreren Verletzten gekommen. Da die Ausmaße des Einsatzes zu Beginn für die Leitstelle schwer einschätzbar waren, wurden beide Züge in die Ohmstraße gerufen. Eine gute Entscheidung, wie sich vor Ort zeigte. Eine Lagerhalle war komplett verraucht, unter einem Palettenhaufen wurde eine Person verschüttet. Sofort machten sich die Jugendlichen an die Arbeit. Der Holzhaufen wurde mit Hebekissen angehoben, die Halle per Außenangriff gelöscht. Ein Jugendlicher überwachte aus der Drehleiter mit der Wärmebildkamera, dass sich das Feuer nicht unbemerkt ausbreiten konnte. Unter den Augen des Firmeninhabers Walter Genthner und einiger weiterer Zuschauer konnten durch ein halb geöffnetes Hallentor alle Opfer des Unfalls gerettet werden. Mit Ende dieses Einsatzes war auch die anstrengende Dienstzeit von 24 Stunden für die Jugendlichen zu Ende. Jugendwart Philipp Schuhmacher zeigte sich sehr zufrieden: „Unsere Übungsabende jeden Mittwoch haben sich gelohnt. Alle wussten, was zu tun ist. Und natürlich hat es allen Spaß gemacht, das ist ja die Hauptsache.“

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den vielen Helfern und Verletztendarstellern, die dabei geholfen haben, die Übung zu organisieren und durchzuführen. Vielen Dank auch für die Verantwortlichen, die Gebäude für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt haben.

Florian Kaute

Blick hinter die Kulissen der Firma Metz

Das in Karlsruhe ansässige Unternehmen Metz gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Drehleitern. Bereits seit 1842 stellt Metz Feuerlöschgeräte her und liefert diese nicht nur an deutsche Feuerwehren sondern unter anderem auch nach Amerika, Australien und Afrika. In der vergangenen Woche war die Jugendfeuerwehr Grötzingen zu Gast und durfte einen Blick hinter die Kulissen der Firma Metz werfen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit sich die Produktion der Feuerwehrfahrzeuge einmal genauer anzusehen. Knapp 130 Hubrettungsfahrzeuge entstehen pro Jahr in dem Werk. Viele Teile, wie beispielsweise die Leiter selbst, werden dabei vor Ort produziert. Auf dem Gelände war es außerdem möglich sich bereits viele fertiggestellte Fahrzeuge näher anzuschauen. Die Jugendlichen fanden die Einblicke sehr interessant und freuen sich bereits auf den nächsten Blick hinter die Kulissen, der im Spätjahr ansteht. Wohin dieser Ausflug führt, wird noch nicht verraten.
(kau)

Ereignisreiches Jahr 2013 der Jugendfeuerwehr Grötzingen

Jahreshauptversammlung

Am vergangenen Mittwoch, 29. Januar, fand in den Räumen des Feuerwehrhauses die diesjährige Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr statt. Unter den Anwesenden waren neben den Jugendlichen auch Teile des Abteilungsausschusses der Feuerwehr Grötzingen, der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Hans-Peter Heidt, sowie Ortsvorsteher Thomas Tritsch. Dem Jahresbericht für das vergangene Jahr konnte man entnehmen, dass die Jugendfeuerwehr am 31.12.2013 17 Jungen und zwei Mädchen in ihren Reihen zählen durfte. Im Laufe des Jahres konnten sieben Eintritte vermerkt werden.
Die Jugendlichen trafen sich im vergangenen Jahr an insgesamt 44 Mittwochen, 25 Tage wurden mit feuerwehrtechnischer Ausbildung und 19 Tage mit allgemeiner Jugendarbeit gestaltet. Daneben besuchten die Jugendlichen im März den Waldseilpark in Durlach und nahm man im November am Indiakaturnier der Stadtjugendfeuerwehr teil. Wie in 2012 wurde ein Familien - und Helfergrillfest veranstaltet. Dazu wurden alle Familienangehörigen und Helfer der Jugendfeuerwehr eingeladen. Sechs Jugendlichen konnte in diesem Rahmen die Jugendflamme Stufe 1, ein deutschlandweit anerkannter Ausbildungsnachweis, verliehen werden. Im Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren konnte sich die Mannschaft den zweiten Platz sichern und durfte daher zum Landesentscheid in Stuttgart reisen. Dort belegte das Team einen überzeugenden neunten Platz.
Neben Feuerwehrtechnik standen auch viele andere Veranstaltungen auf dem Dienstplan. So gingen die Jugendlichen an einem Mittwoch ins Kino, haben gemeinsam gekocht und feierten eine Halloweenparty. Kurz vor dem Ende wurde das Jahr mit einer Weihnachtsfeier abgerundet. Einblicke in andere Hilfsorganisationen bot ein Ausflug in das Führungs- und Lagezentrum der Polizei und zur Westwache der Berufsfeuerwehr Karlsruhe.
Zur Freude aller Jugendlicher führte der Ausflug im Oktober in den Holiday Park bei Speyer. Anschließend übernachteten alle im Feuerwehrhaus.
Der absolute Höhepunkt des letzten Jahres war wieder die 24h-Übung, bei der erneut das Jugendrotkreuz aus Durlach teilnahm. So besetzten über 20 Jugendliche von Feuerwehr und dem Roten Kreuz vom 27. bis 28. April für 24 Stunden das Feuerwehrhaus, um im Falle einer Alarmierung gemeinsam zu den Übungseinsätzen auszurücken. Es wurde insgesamt zu vier Einsätze alarmiert. Beim ersten Einsatz wurde ein Wohnhausbrand am Viehweg simuliert. Danach mussten beim nächsten Einsatz vermisste Personen um den Baggersee gesucht werden. Beim dritten Einsatz wurde ein Mülleimerbrand mit Verletzten im Industriegebiet angenommen. Den Abschluss bildete ein weiterer Wohnhausbrand mit Verletzten in der Schustergasse. Hier wurde zur Verstärkung sogar die Jugendfeuerwehr aus Berghausen zusätzlich mit eingebunden. Doch nicht nur Einsätze gehörten an diesem Wochenende zum Programm. Neben dem gemeinsamen Kochen standen Ausbildungen auf dem Dienstplan, bei der die Ausbilder des Jugendrotkreuzes und der Jugendfeuerwehr je einen Block übernahmen. Dank der Unterstützung der mehr als 20 Verletztendarsteller, die vom DRK Durlach mit authentischen Verbrennungen und Brüchen geschminkt wurden, war die 24h-Übung eine tolle Erfahrung für alle Jugendlichen.
Weitere Veranstaltungen waren die Maitour der Abteilung, die Christbaumsammlung und Unterstützung der Hexen bei der Hexenverbrennung. Am Seefest nahm die Jugendfeuerwehr mit einer Spielstraße mit Hüpfburg und einem Waffelstand teil. Beim Tag der offenen Tür stellte eine Mannschaft bei einer Schauübung ihr Können unter Beweis.
Im Kassenbericht des stellvertretenden Jugendwarts Florian Kaute zeigte sich, dass die Einnahmen aus Christbaumsammlung gereicht haben, um die vielen verschiedenen Aktivitäten mit der Jugendfeuerwehr durchzuführen.
Im Anschluss wurde der Jugendausschuss einstimmig entlastet und die anderen Jugendlichen dankten ihm für die gute Arbeit. In diesem Jahr erhielten wieder vier Jugendliche ein Präsent für lückenlosen Dienstbesuch.
Es folgten die Wahlen für die neue Vertretung der Jugendlichen. Nils Ziegfeld übernimmt im kommenden Jahr den Posten des Jugendgruppenleiters. Neu in den Ausschuss gewählt wurden Noah Liebert als stellvertretender Jugendgruppenleiter, Daniel Gerber als Beisitzer und Viktor Geiger als Schriftführer.
Hans-Peter Heidt, der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart überbrachte die Grußworte des Stadtfeuerwehrverbandes und warb bei der Gelegenheit noch für Veranstaltungen wie den Schwimmwettkampf und das Indiakaturnier. Thomas Tritsch freute sich, dass sich viele Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr interessieren, und betonte die Bedeutung des Nachwuchses für die Einsatzabteilung.
Nach Abschluss der Versammlung wurden alle Anwesenden noch zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Florian Kaute

Viel Arbeit für die Jugendfeuerwehr

Die Christbaumsammlung der Jugendfeuerwehr, die wie üblich am Samstag nach Heilige Drei Könige in Grötzingen stattfand, wurde bei den Grötzinger Bürgern sehr gut angenommen. Insgesamt fünf Container wurden mit der Hilfe einiger Kameraden der Einsatzmannschaft mit den ausgedienten Bäumen gefüllt. Das sind so viele, wie noch nie zuvor bisher. Die Jugendlichen der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, um die Vielzahl an Bäumen einzusammeln und auf die Traktoren zu verladen. Nach der Mittagspause wurden die letzten Straßen abgefahren, so dass die Sammlung nach knapp sechs Stunden beendet werden konnte.
Die Arbeit hat sich gelohnt, denn die Jugendfeuerwehr hat bei der Sammlung wieder zahlreiche, sehr großzügige Spenden erhalten. Nur dank diesen ist es möglich, auch in diesem Jahr den Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm bieten zu können. Die wachsenden Mitgliederzahlen der Jugendfeuerwehr zeigen, dass sich die Jugendarbeit auszahlt.


Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Spendern für die Unterstützung und hoffen, dass Sie sich auch im kommenden Jahr mit Ihrem Christbaum an der Sammlung beteiligen.

Den Termin am besten gleich vormerken: Samstag, 10. Januar 2015.

Florian Kaute, stellv. Jugendwart (kau)