Die Feuerwehr-Einsätze in Grötzingen in 2020

15. Einsatz - 12. März

Am Donnerstagabend, 12. März, kam es in Grötzingen-Nord zu einem Feuerwehreinsatz wegen eines vermeintlichen Gasgeruchs. Die Ursache konnte vom Anrufer nicht ausgemacht werden. Die Einsatzkräfte machten sich vor Ort selbst ein Bild der Lage, konnten aber keine gefährliche Situation ausmachen. Der vermeintliche Gasgeruch ging wohl von einer etwas älteren Heizungsanlage aus.

 

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12. bis 14. Einsatz - 1. und 2. März

Am Sonntagabend, 1. März, ist erneut ein Sturmtief über Karlsruhe gezogen. Innerhalb von wenigen Stunden zählte die Feuerwehrleitstelle rund 100 Einsätze. Grötzingen blieb glücklicherweise dieses Mal weitestgehend verschont - nur wenige Kilometer weiter saß die Situation allerdings schon ganz anders aus. Aus diesem Grund wurde die Grötzinger Helfer in der Nacht auf Montag zur Hilfeleistung außerhalb des eigenen Einsatzgebietes gerufen. In der Waldstadt waren beispielsweise mehrere Bäume umgestürzt und blockierten zum Teil Straßen - ein ähnliches Bild zeigte sich in Grünwettersbach. Die Arbeiten zogen sich bis in den frühen Montag hin.

 

Und auch am nächsten Tag zeigte sich im Tageslicht weitere Baumschäden - dieses Mal auch in Grötzingen. Weil Teile eines Baumes auf die Straße zu stürzen drohten, wurde die Drehleiter eingesetzt und die Teile des Baumes entfernt.

 

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11. Einsatz - 17. Februar

Bereits zum zweiten Mal im Februar ist am 17. Februar eine herabhängende Höhenbegrenzung bei der Unterführung zwischen der Eisenbahnstraße und der Augustenburgstraße gemeldet worden. Erneut ware es auch bei diesem Einsatz wieder an der Grötzinger Feuerwehr das lose Teil zu sichern - in diesem Fall, indem die Höhengebrenzung abgebaut wurde. Nach kurzer Zeit war diese Arbeit erledigt und die Grötzinger Feuerwehr konnte wieder zum Gerätehaus zurückkehren.

 

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10. Einsatz - 11. Februar

Der Sturm vom Wochenende hat auch am Dienstag, 11. Februar, noch Folgen: Im Grötzinger Norden entdeckten Anwohner an ihrem Haus einen Schaden am Dach: Eine Kaminabdeckung hatte sich zum Teil gelöst und es bestand die Befürchtung, dass sie zu Boden fällt. Die Grötzinger Feuerwehr entfernte das lose Teil und übergab es den Bewohnern. Auch hier wird ein Handwerker die Instandsetzung vornehmen müssen.

5. bis 9. Einsatz - 8. bis 10. Februar

Die Feuerwehr Grötzingen hatte in ein vergleichsweise einsatzreiches Wochenende zu bewältigen: Am Samstag, 8. Februar, kam es zu einer Alarmierung, weil ein privater Rauchmelder angeschlagen hatte. Die Feuerwehr rückte daraufhin in die Ortsmitte von Grötzingen aus, wo die betreffende Wohnung verschlossen vorgefunden wurde. Ein Trupp verschaffte sich daraufhin einen Zugang und konnte tatsächlich eine Verrauchung im Inneren feststellen. Auch die Ursache war schnell gefunden: Auf dem Herd wurde Essen vergessen. Der Rauchmelder und später die Feuerwehr konnten schlimmeren Schaden verhindern, nach dem Lüften der Räume war der Einsatz beendet.

 

Am Sonntagabend hatte sich dann das Sturmtief "Sabine" angekündigt. Erste Vorboten des Orkans erreichten auch Grötzingen bereits am Nachmittag. Gegen 16:40 Uhr kam es so zu einem ersten Einsatz. An der Unterführung zwischen der Augustenburg- und der Eisenbahnstraße war eine Höhenbegrenzung abgerissen und wurde von der Grötzinger Feuerwehr gesichert.

 

Gegen 22:30 Uhr waren dann die ersten Bäume in Grötzingen umgestürzt und mussten entfernt werden. Einer davon fiel auf die Bundesstraße 3 in Fahrrichtung Weingarten. Die Strecke wurde zur Beseitigung des Schadens einseitig für kurze Zeit gesperrt. Parallel ging es für ein anderes Fahrzeug in den Grötzinger Süden, wo ebenfalls ein Baum auf eine Straße fiel. In beiden Fällen blieben größere Schäden glücklicherweise aus, verletzt wurde ebenfalls niemand.

 

Die Nacht selbst blieb daraufhin ruhig, erst am Montagvormittag wurden im Tageslicht weitere Schäden sichtbar. So musste gegen 9:30 Uhr ein umgestürzter Baum in einem Hohlweg beseitigt werden. Kurz nachdem alle Einsatzkräfte wieder das Feuerwehrhaus verlassen hatten, stellte eine Person am Dach des eines Hauses Teile fest, die abzustürzen drohten. Mit der Drehleiter wurde der Schaden an den Dachziegeln begutachtet. Nach Absprache mit der Berufsfeuerwehr wurde ein Bereich abgesperrt. Sobald es das Wetter zulässt wird sich ein Dachdecker des Schadens annehmen. Direkt im Anschluss ging es für die Drehleiter nach Durlach, wo ein Baum auf einen Haus zu stürzen drohte. Der Baum wurde Stück für Stück entfernt.

 

4. Einsatz - 31. Januar

 

Augenzeugen alarmierten am Freitagabend, 31. Januar, gegen 22:30 Uhr die Feuerwehr, nachdem ein Müllcontainer in Flammen stand. In der ersten Meldung war noch von einem Container die Rede, der sich in unmittelbarer Nähe zu einem Haus befinden soll. Da nur kurze Zeit zuvor der Übungsdienst der Grötzinger Feuerwehr endete, konnte der gesamte Löschzug schnell zum Einsatzort ausrücken. Dort angekommen zeigte sich schon ein starker Feuerschein. Sofort begann der Aufbau eines Löschangriffs. Ein Trupp ging unter Atemschutz vor und konnte die Flammen schnell ersticken - doch die Altpapiertonne war nicht mehr zu retten und brannte bis auf die Bodenkonstruktion ab. Das restliche Altpapier wurde auseinandergezogen und abgelöscht, um so ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Bis auf die zerstörte Papiertonne und einige umliegenden Büsche entstand kein weiterer Schaden.

3. Einsatz - 5. Januar

Der Warnton eines Rauchmelders in einer Privatwohnung sorgt dafür, dass Anwohner die Feuerwehr am 5. Januar alarmierten. Um 17:51 Uhr ging der Alarm bei den Grötinger Helfern ein, die daraufhin mit dem gesamten Löschzug zur Einsatzstelle aufbrachen. Dort angekommen war der Ton aus einer Erdgeschoss-Wohnung zu vernehmen, der Bewohner war allerdings nicht anzutreffen. Während sich ein Trupp vorsorglich mit Atemschutzgeräten ausrüstete, machte sich ein anderer Trupp bereits daran sich einen Zugang über ein Fenster zu verschaffen - was nach kürzester Zeit auch gelang. Die Kontrolle der Wohnung ergab dann allerdings, dass kein Feuer für das Auslösen des Rauchmelders verantwortlich war. Daraufhin wurde das Fenster wieder verschlossen, das alarmierte Aufgebot an Einsatzkräften zurück zu den Standorten geschickt und der Einsatz beendet.

2. Einsatz - 4. Januar

Am Samstag, 4. Januar, ist eine Person in ihrem Zuhause gestürzt und war nicht mehr selbst in der Lage, die Türe für den Rettungsdienst zu öffnen. Aus diesem Grund ist die Feuerwehr Grötzingen an diesem Morgen mit der Drehleiter und dem LF ausgerückt. Vor Ort wurde zunächst die Türe geöffnet, sodass die Person vom Rettungsdienst betreut werden konnte. Später wurde beschlossen, dass eine Rettung über die Drehleiter erfolgen soll. Nachdem die Person dann mit dem Rettungswagen in Richtung Krankenhaus transportiert wurde, war der Einsatz für die Grötzinger Feuerwehr beendet.

1. Einsatz - 2. Januar

Anders als in den vergangenen Jahren konnten die Grötzinger Feuerwehrleute den Jahreswechsel ohne einen Einsatz feiern - doch bis zur ersten Alarmierung sollte es nicht lange dauern. Bereits am Donnerstag, 2. Januar, fiel der erste Einsatz des Jahres an. Die vermutete Situation einer Person ließ die Notwendigkeit der Grötzinger Drehleiter erahnen - weshalb es für die Helfer am Abend eine Alarmierung gabn. Nach kurzer Zeit war die Person zunächst über das Fenster auf die entsprechende Halterung der Drehleiter gebracht und anschließend nach unten transportiert worden.

# Datum Uhrzeit Stichwort
15 12. März 21:06

Gasgeruch (ohne offensichtliche Freisetzung)

14 2. März 09:00 Baum umgestürzt
13 1. März 23:23 Baum umgestürzt
12 1. März 23:06 Baum umgestürzt
11 17. Feb 16:03 Technische Hilfe klein
10 11. Feb 17:10 Lose Teile drohen zu fallen
9 10. Feb 11:15 Lose Teile drohen zu fallen
8 10. Feb 9:39 Baum umgestürzt
7 9. Feb 22:23 Baum über Straße
6 9. Feb 16:40 Gegenstände sichern
5 8. Feb 17:25 Privater Ruchmelder
4 31. Jan 22:33 Mülltonne am Gebäude
3 5. Jan 17:51 Privater Rauchmelder
2 4. Jan 08:51 Person in Not
1 2. Jan 20:08 Personenrettung über Drehleiter

 

Aufgrund einer Weisung der Branddirektion Karlsruhe dürfen keine genaueren Ortsbezeichnungen genannt werden.

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