Die Jugendfeuerwehr Grötzingen

Bei der Jugendfeuerwehr Grötzingen treffen sich Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren, um mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Feuerwehrhaus gemeinsam die Grundlagen der Feuerwehr kennen zu lernen. Was wir genau machen? Das seht Ihr in unserem Dienstplan!

 

Außerdem gibt es bei uns viel Spaß und Action bei Aktivitäten wie Schlauchbootfahren, Grillfest, Indiaca Turnier, Übernachtungswochenenden, 24h-Übung, Freizeiten und vielem mehr.

 

Aktuelle Berichte findet ihr hier. Bilder und Eindrücke aus der Jugendarbeit gibt's zudem online auf Facebook und Instagram!

 

Komm' vorbei und schaue dir die Jugendfeuerwehr einmal unverbindlich an, du bist jederzeit herzlich willkommen!

 

Hast du Fragen? Schreib unseren Jugendwart Philipp Schuhmacher an!

Unsere Mailadresse: jugend@feuerwehr-groetzingen.de

Der Jugendfeuerwehr-Dienstplan 2020
Dienstplan mit 2020.pdf
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Berichte der Jugendfeuerwehr Grötzingen

Große Resonanz: Christbaumsammlung der Jugendfeuerwehr wird wieder gut angenommen

 

Die Christbaumsammlung ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, die bei der Grötzinger Feuerwehr eigentlich keiner mehr missen möchte, auch wenn sie sehr zeit- und kraftintensiv ist. Der Samstag nach Heilige Drei Könige beginnt für die einige Mitglieder der Einsatzabteilung bereits in aller Frühe mit den Vorbereitungen: Die Vorbereitung der Verpflegung, die Grüncontainer positionieren lassen und die Traktoren vorbereiten. Um kurz nach 8 Uhr, sobald das Tageslicht ausreicht, machen sich dann die vier Traktor-Gespanne und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf den Weg in alle Himmelsrichtungen des Stadtteils. Und schnell wurde deutlich, dass die Grötzinger das Angebot wieder sehr gut in Anspruch nehmen!

 

Am Straßenrand waren unzählige ausgediente Tannenbäume platziert. Diese wurden dann aufgeladen und schließlich zum Feuerwehrhaus gebracht, wo dann das Umladen in die Grüncontainer stattfand. Dort, wo die Jugendlichen Bäume eingesammelt haben, wurde geklingelt und nach einer Spende für die Jugendarbeit gefragt – Geld, welches für dieses Ehrenamt immens wichtig ist. „Die Mitgliedschaft bei der Feuerwehr ist grundsätzlich kostenlos. Wir sind auf Spenden und Förderungen angewiesen, um ein vielfältiges und spannendes Programm für die Jugendlichen anbieten zu können“, so der Grötzinger Jugendwart Philipp Schuhmacher. Immerhin rund zwei Drittel der gesamten Einnahmen machen die Spenden bei der Christbaumsammlung aus.

Über den Tag wurde Container um Container gefüllt und dank der freundlichen Unterstützung des Amtes für Abfallwirtschaft Karlsruhe auch regelmäßig getauscht. Es sollte bis zum Nachmittag dauern, bis alle Straßen in Grötzingen abgefahren und die Christbäume verladen waren. „Wir können die Zahl der gesammelten Bäume gar nicht nennen“, so Schuhmacher weiter. Fest steht aber, dass die Zahl in die Hunderte geht.

 

Diese Sammlung der Tannenbäume ist nur durch die vielen helfenden Hände aus der Grötzinger Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung zu stemmen. Immens wichtig sind aber auch die Unterstützer von außerhalb: Die Traktoren werden fast alle von örtlichen Landwirten zur Verfügung gestellt, auch die Fahrer nehmen sich viel Zeit, „und dafür können wir gar nicht genug danken“, betont Schuhmacher.  Der Dank der Jugendfeuerwehr geht auch an alle Grötzinger, die mit ihrer Spende die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr im Ort unterstützen.

 

Und kaum war die Sammlung 2020 beendet, haben schon die Vorbereitungen für 2021 begonnen. Wer sich den Termin schon eintragen möchte: Am Samstag, 9. Januar, werden die Jugendlichen der Grötzinger Wehr wieder durch den gesamten Ort laufen, um so für eine für die Grötzinger entspannte Entsorgung der Bäume zu sorgen – und für sich selbst für ein abwechslungsreiches Jahresprogramm.

Jugendfeuerwehr Grötzingen bei Deutschen Meisterschaften in Husum erfolgreich

Eine Mannschaft der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe, Abteilung Grötzingen, hat vom 31. August bis 2. September am internationalen CTIF-Wettkampf im nordfriesischen Husum teilgenommen. Im Rahmen des Bundesentscheids galt es, sich im deutschen Wettbewerb mit insgesamt 23 Mannschaften aus 14 Bundesländern in zwei Disziplinen zu messen.

 

Beim Feuerwehrhindernislauf musste schnellstmöglich eine Schlauchleitung über Hürden verlegt und eine vorgegebene Menge Wasser durchgepumpt werden, beim 400-Meter-Staffellauf sollten die Teilnehmer mit vollständiger Feuerwehrkleidung in verschiedenen Abschnitten unterschiedliche Aufgaben lösen und Hindernisse überwinden. Die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Grötzingen hatte sich im Vorfeld als Vertreter des Landes Baden-Württemberg für den Bundesentscheid qualifiziert und erreichte in Husum einen verdienten 19. Platz.

 

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Karlsruhe

Waldseilpark Karlsruhe unterstützt Grötzinger Feuerwehr-Nachwuchs

Der Alltag der Jugendfeuerwehr Grötzingen besteht aus mehr, als nur aus Schläuche ausrollen und Leitern stellen. Im Gegenteil: In regelmäßigen Abständen nehmen die Jugendlichen an verschiedenen Sportturnieren und Wettkämpfen unter den anderen Karlsruher Wehren teil. Zuletzt war eine Mannschaft aber auch bei der Deutschen Feuerwehr-Meisterschaft in Rostock vertreten.

 

Jetzt können sie einheitlich in neuen, gelb-blauen Trikots auftreten. Dank des Hauptsponsors, dem Waldseilpark Karlsruhe, konnte ein neuer Satz für die Jugendlichen und die Betreuer beschafft werden. „Die alten Trikots sind in die Jahre gekommen, es war Zeit für einen Wechsel“, gibt Jugendwart Philipp Schuhmacher an. „Wir freuen uns sehr, dass ein Unternehmen aus der Nachbarschaft uns dabei so unterstützt hat!“.

 

Bei einem Besuch im Waldseilpark auf dem Durlacher Turmberg konnten die Jugendfeuerwehr Grötzingen die Trikots vom Kletterpark-Inhaber Jogi Brischke offiziell entgegennehmen. „Wir unterstützen immer wieder Vereine in der Umgebung – wie jetzt die Jugendfeuerwehr Grötzingen. Wir freuen uns, wenn sich Jugendliche auf diese Art engagieren!“, so Brischke. Die offizielle Trikotübergabe wurde von den Jugendlichen natürlich auch gleich genutzt, um sich auf den Kletterparcours in die Höhe zu begeben. 

Grötzinger Feuerwehrnachwuchs beweist Können

Jugendfeuerwehr erlebt für 24 Stunden den Berufsfeuerwehralltag

Als die Mitglieder der Grötzinger Jugendfeuerwehr am vergangenen Samstag ihren 24-Stunden-Dienst antraten, wussten sie noch nicht, was sie alles erwarten würde. Fest stand zu Beginn nur, dass es immer mal wieder zu unerwarteten Übungseinsätzen kommen würde, die unter möglichst realen Bedingungen simuliert wurden.

Um bei der jährlich stattfinden 24-Stunden-Übung möglichst schnell nach der Alarmierung auszurücken zu können, ist im Feuerwehrhaus ein Nachtlager aufgebaut worden. Auf dem offiziellen Zeitplan standen dabei neben feuerwehrtechnischer Ausbildung unter anderem gemeinsames Kochen und Aktivitäten.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten: aus einer leerstehenden Geschäftsgebäude drang Rauch, auf dem Balkon hatte sich eine Person vor dem simulierten Feuer in Sicherheit gebracht. Mit selbstgebauten Atemschutzgeräten gingen die Trupps in den Innenangriff und konnte noch fünf weitere Personen retten und das Feuer anschließend löschen. „Fast alle Handgriffe saßen, wirklich eine tolle Leistung, die die Jugendlichen hier gezeigt haben“, freut sich Grötzingens Jugendwart Philipp Schuhmacher. Um die verletzten Personen kümmerte sich an diesem Wochenende die Durlacher DRK-Jugend, die ebenfalls vom Feuerwehrhaus ausrückte.

Eine knappe Stunde später ertönte erneut der Alarm: Ein mit Gefahrgut beladener Transporter verunglückte und klemmte eine Person ein. Ein Szenario, welches die Jugendlichen bisher eher seltener geübt haben. Umso erfreulicher war es für die Übungsvorbereiter, dass die Situation in kurzer Zeit von den Jugendlichen souverän gelöst wurde.

Auch am Abend und in der Nacht bliebt es für den Feuerwehrnachwuchs nicht ruhig: Zwei Brände, in einer Garage und auf einem Grillplatz, mussten bekämpft werden. Nach dem Frühstück konnten die Jugendfeuerwehr-Angehörigen dann wieder ihr Können unter Beweis stellen, als ein Brand in einer Lagerhalle gelöscht werden musste. Den Abschluss des einsatzreichen Wochenendes war eine verunfallte Person im Wald, die sich beim Baumfällen schwere Verletzungen zugezogen hatte und aus dem unwegsamen Gelände gerettet und versorgt werden musste.

„In erster Linie steht der Spaß im Vordergrund. Wenn bei den Jugendlichen dann noch alle Handgriffe, die man zuvor geübt hat, sitzen, freuen wir Ausbilder uns umso mehr“ so Schuhmacher über das Ziel der Aktion. Für die Eltern war die 24-Stunden-Übung eine ideale Möglichkeit, sich ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder jeden Mittwoch bei der Jugendfeuerwehr üben. Per SMS wurden sie kurz vor der Alarmierung benachrichtigt und konnten sich so die Übungen am Einsatzort miterleben.
kau

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