Die Jugendfeuerwehr Grötzingen

Bei der Jugendfeuerwehr Grötzingen treffen sich Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 17 Jahren, um mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Feuerwehrhaus gemeinsam die Grundlagen der Feuerwehr kennen zu lernen. Was wir genau machen? Das seht Ihr in unserem Dienstplan!

 

Außerdem gibt es bei uns viel Spaß und Action bei Aktivitäten wie Schlauchbootfahren, Grillfest, Indiaca Turnier, Übernachtungswochenenden, 24h-Übung, Freizeiten und vielem mehr.

 

Aktuelle Berichte findet ihr hier. Bilder und Eindrücke aus der Jugendarbeit gibt's zudem online auf Facebook und Instagram!

 

Komm' vorbei und schaue dir die Jugendfeuerwehr einmal unverbindlich an, du bist jederzeit herzlich willkommen! Aufgrund der Corona-Lage bitten wir derzeit allerdings um eine Voranmeldung, um die notwendigen Regeln erklären zu können.

 

Hast du Fragen? Schreib unseren Jugendwart Moritz Feist an!

Unsere Mailadresse: jugend@feuerwehr-groetzingen.de

Der Jugendfeuerwehr-Dienstplan 2020
Der an die Corona-Zeit angepasste Dienstplan.
Dienstplan mit 2020.pdf
PDF-Dokument [75.0 KB]

Berichte der Jugendfeuerwehr Grötzingen

Jugendfeuerwehr ins Netz gebracht: Grötzingen Wehr geht neue Wege

 

 

Als sich das Team der Grötzinger Feuerwehr Mitte März nach einem regulären Übungsabend von den Jugendlichen verabschiedet, war noch nicht absehbar, dass es der letzte Termin für eine lange Pause sein wird. Weil die Corona-Pandemie wirklich alle Lebensbereiche trifft, blieb auch die Feuerwehr von den Folgen nicht verschont. Im Gegenteil: Frühzeitig war den Beteiligten klar, dass diese wichtige Infrastruktur geschützt werden muss. Eine Ansteckung in den Reihen der Wehr könnte die Einsatzfähigkeit verringern.

 

Mittlerweile ist auch für die Helfer im Einsatzfall das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Zudem wurden viele weitere Maßnahmen ergriffen, um den Kontakt der Feuerwehr-Mitglieder auf ein nötiges Minimum zu beschränken. Ein Teil davon: Die Arbeit der Jugendfeuerwehr musste eingestellt werden.

 

Als allerdings deutlich wurde, dass die Pause von längerer Dauer sein sollte, setzte sich das Betreuerteam, natürlich digital, zusammen und arbeitete mögliche Wege aus, wie man den Kontakt zu den Jugendlichen halten kann. Ein Kontakt, der auch wichtig für die Zukunft der Einsatzabteilung ist: Immerhin ist es in den letzten Jahren oft gelungen, die Begeisterung für die Arbeit der Feuerwehr bis zum Übergang in die Einsatzabteilung beizubehalten.

 

„Die Pause, die zum aktuellen Stand wohl bis zum Ende der Sommerferien andauern soll, wollten wir sinnvoll überbrücken“, so Jugendwart Philipp Schuhmacher. Zunächst wurden wöchentlich über eine App kleine Herausforderungen gestellt, die es zu lösen galt. Am 13. Mai wurde dann die nächste Stufe gezündet: Erstmals wurde der Übungsdienst der Feuerwehr digital durchgeführt! Aus dem Gerätehaus in Grötzingen wurde live mit Bild und Ton ins Internet gestreamt, die Jugendlichen konnten von zuhause aus mit dabei sein und sich zudem auch aktiv beteiligen. 

 

„Die Vorbereitung war natürlich eine große Herausforderung“, berichtet Schuhmacher. „Sonst heißt es bei der Jugendfeuerwehr eigentlich immer ‚Anpacken‘! Aber das geht so natürlich nicht. Also haben wir jetzt ganz neue Inhalte entwickeln müssen.“ Ziel ist es weiterhin, die Arbeit der Feuerwehr praxisnah zu vermitteln.

 

Die Premiere war aus der Sicht der Verantwortlichen ein voller Erfolg! Die Nachfrage aus Reihen der Jugendfeuerwehr übertraf die Erwartung, auch die technische Umsetzung lief weitestgehend fehlerfrei. Zur aktuellen Zeit passend wurde in der ersten Stunde die persönliche Schutzausrüstung bei der Feuerwehr thematisiert. In den nächsten Wochen soll sich jetzt eine Routine einstellen, der Plan mit den Ausbildungsinhalten bis zu den Sommerferien steht schon. „Wir freuen uns sehr, dass wir auf diese Weise mit den Jugendlichen wieder in Kontakt treten können“, sagt der Grötzinger Jugendwart.

 

Das Angebot soll nun allerdings nicht nur den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr bereitstehen, sondern allen Jugendlichen ab 10 Jahren, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren. Bei Interesse werden die Zugangsdaten gerne verschickt. Einfach unter jugend@feuerwehr-groetzingen.de melden!

 

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Abwechslungsreiches Jahresprogramm: Jugendfeuerwehr zieht Fazit

 

Nur zwei Wochen nach der Einsatzabteilung der Feuerwehr Grötzingen kam auch die Jugendfeuerwehr der Abteilung zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Wie auch bei den Großen ist dieses Zusammentreffen als Art Jahresrückblick vorgesehen, aber auch um Beschlüsse im offiziellen Rahmen zu fassen. Dementsprechend wurde die Sitzung zuvor auch offiziell einberufen und Vertreter der Ortsverwaltung und Stadtjugendfeuerwehr von Jugendwart Philipp Schuhmacher eingeladen. Dieser Einladung sind nicht nur viele Jugendliche, sondern auch das Betreuerteam, der Abteilungskommandant Marco Veith, Mitglieder des Ausschusses der Einsatzabteilung, Ortsvorsteherin Karen Eßrich und Stadtjugendfeuerwehrwartin Julia Willert gefolgt.

 

So konnte Pascal Dannenmaier, der von den Jugendlichen gewählte Sprecher, pünktlich um 18:00 Uhr die Jahreshauptversammlung vor einem gut gefüllten Jugendraum im Feuerwehrhaus eröffnen. Nachdem es keine Einwände gegen die Tagesordnung gab, wurden zunächst die Grußworte an die Anwesenden gerichtet. So bedankte sich Karen Eßrich für das großartige und vorbildliche Engagement der Jugendlichen und wünschte auch für die Zukunft weiterhin schöne und abwechslungsreiche Jugendarbeit. Diesem Wunsch konnte sich Julia Willert nur anschließen und verband das mit dem Wunsch, dass vielleicht auch der ein oder andere Freund oder Freundin noch Teil der Grötzinger Jugendfeuerwehr wird. Abteilungskommandant Marco Veith würdige die Unterstützung der Jugendlichen für die Einsatzabteilung, beispielsweise bei den verschiedenen Festen der Abteilung. Er schloss sein Grußwort mit dem Wunsch, dass die Jugendlichen möglichst lange Teil der Jugendfeuerwehr bleiben und es vielleicht ein Wiedersehen in der Einsatzabteilung gibt.

 

Im Anschluss berichtete der Jugendsprecher über die Aktivitäten im vergangenen Jahr, das mit seinen in Summe 52 Terminen wieder vielseitig und abwechslungsreich war. Wie schon fast traditionell war der erste große Termin im Jahr 2019 die Christbaumsammlung, die größte und wichtigste Einnahmequelle der Grötzinger Jugendfeuerwehr. Glücklicherweise hat sich diese Arbeit gelohnt, sodass die für das Jahr geplanten Aktivitäten auch alle durchgeführt werden konnten. So ging es beispielsweise gleich am folgenden Mittwoch zum Eisstockschießen zur Stadtwerke EISZEIT. In den folgenden Wochen und Monaten stand an den regelmäßigen Übungsabenden mittwochs vor allem das Wissen rund um die Feuerwehr und allgemeine Jugendarbeit auf dem Dienstplan. An einem Abend wurden die Eltern über die Themen der Jugendfeuerwehr informiert. Zudem waren Eltern und Geschwister, sowie Helfer der Jugendfeuerwehr am Mittwoch vor den Sommerferien zu einem Grillfest eingeladen, um ihre Unterstützung zu würdigen. Bei der 24h-Übung, mit einem der größten Highlights, mussten die Jugendlichen wieder eine Vielzahl an simulierten Einsätzen bewältigen. Der Ausflug führte die Gruppe nach Heilbronn zur Experimenta mit anschließendem Flammkuchen-Essen. Für die Freizeit wurde eine Selbstversorger-Hütte angemietet und verschiedene Ausflüge unternommen, unter anderem ins Porsche Museum oder in einen Indoor-Spielplatz. Zudem unterstützten die Jugendlichen die Einsatzabteilung beim Pfingstfest und dem Tag der offenen Tür, die Hottscheck Narrenzunft bei der Hexenverbrennung und verschiedene Kindergärten im Ort bei ihren Martinsfeuern. Das war dabei nur eine Auswahl der Veranstaltungen im Jahr 2019.

 

Im Anschluss gab Florian Kaute, der neben dem Kassier der Einsatzabteilung, für die Finanzen der Jugendfeuerwehr verantwortlich ist, einen kurzen Einblick in die Einnahmen- und Ausgabensituation. So wurden wieder mehrere tausend Euro ausgegeben – ein finanzieller Kraftakt, vor allem wenn man bedenkt, dass von den Jugendlichen kein Mitgliedbeitrag verlangt wird! Die Jugendarbeit wird ausschließlich durch Spenden und Zuschüsse gedeckt. Dementsprechend wurde ein großer Dank für die großartige Unterstützung der privaten Spender bei der Christbaumsammlung ausgesprochen, aber auch der Ortsverwaltung, der Bürgerstiftung Grötzingen, der Stadtjugendfeuerwehr, dem Stadtfeuerwehrverband und allen privaten Gönnern, die über das Jahr verteilt spenden, gedankt.

 

Bei den Ehrungen konnten drei Jugendliche ein Präsent für ihre regelmäßigen Übungsbesuche entgegennehmen. Sie alle haben 2019 nur acht von 52 Terminen verpasst – ein sehr vorbildlicher Wert! Bereits unter dem Jahr wurden verschiedene Ausbildungsnachweise, die sogenannten Jugendflammen, abgelegt. Zudem konnte eine Gruppe in Kooperation mit den Jugendfeuerwehren aus Durlach und Stupferich die Leistungsspange erreichen – das höchste Abzeichen der deutschen Jugendfeuerwehr.

 

Es folgte die einstimmige Entlastung des gewählten Jugendausschusses. Im Anschluss daran wurden neue Vertreter aus den Reihen der Jugendlichen gewählt, welche in 2020 die Interessen der Jugendlichen gegenüber dem Betreuerteam aber auch der Stadtjugendfeuerwehr vertreten und auch Verantwortung für einzelne Übungsabende im Jahr übernehmen. Ihnen steht Janne Segreff als Jugendsprecher vor.

 

Nach rund einer dreiviertel Stunde konnte Pascal Dannenmaier die Sitzung beschließen. Beim anschließenden Pizzaessen wurden bereits mit Vorfreude auf das bevorstehende Jahr geblickt – das wieder viele Höhepunkte bereithält!

 

Infos: Unverbindliches Reinschnuppern ist jederzeit möglich. Los geht es immer mittwochs um 18 Uhr.

Große Resonanz: Christbaumsammlung der Jugendfeuerwehr wird wieder gut angenommen

 

Die Christbaumsammlung ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, die bei der Grötzinger Feuerwehr eigentlich keiner mehr missen möchte, auch wenn sie sehr zeit- und kraftintensiv ist. Der Samstag nach Heilige Drei Könige beginnt für die einige Mitglieder der Einsatzabteilung bereits in aller Frühe mit den Vorbereitungen: Die Vorbereitung der Verpflegung, die Grüncontainer positionieren lassen und die Traktoren vorbereiten. Um kurz nach 8 Uhr, sobald das Tageslicht ausreicht, machen sich dann die vier Traktor-Gespanne und die Mitglieder der Jugendfeuerwehr auf den Weg in alle Himmelsrichtungen des Stadtteils. Und schnell wurde deutlich, dass die Grötzinger das Angebot wieder sehr gut in Anspruch nehmen!

 

Am Straßenrand waren unzählige ausgediente Tannenbäume platziert. Diese wurden dann aufgeladen und schließlich zum Feuerwehrhaus gebracht, wo dann das Umladen in die Grüncontainer stattfand. Dort, wo die Jugendlichen Bäume eingesammelt haben, wurde geklingelt und nach einer Spende für die Jugendarbeit gefragt – Geld, welches für dieses Ehrenamt immens wichtig ist. „Die Mitgliedschaft bei der Feuerwehr ist grundsätzlich kostenlos. Wir sind auf Spenden und Förderungen angewiesen, um ein vielfältiges und spannendes Programm für die Jugendlichen anbieten zu können“, so der Grötzinger Jugendwart Philipp Schuhmacher. Immerhin rund zwei Drittel der gesamten Einnahmen machen die Spenden bei der Christbaumsammlung aus.

Über den Tag wurde Container um Container gefüllt und dank der freundlichen Unterstützung des Amtes für Abfallwirtschaft Karlsruhe auch regelmäßig getauscht. Es sollte bis zum Nachmittag dauern, bis alle Straßen in Grötzingen abgefahren und die Christbäume verladen waren. „Wir können die Zahl der gesammelten Bäume gar nicht nennen“, so Schuhmacher weiter. Fest steht aber, dass die Zahl in die Hunderte geht.

 

Diese Sammlung der Tannenbäume ist nur durch die vielen helfenden Hände aus der Grötzinger Jugendfeuerwehr und der Einsatzabteilung zu stemmen. Immens wichtig sind aber auch die Unterstützer von außerhalb: Die Traktoren werden fast alle von örtlichen Landwirten zur Verfügung gestellt, auch die Fahrer nehmen sich viel Zeit, „und dafür können wir gar nicht genug danken“, betont Schuhmacher.  Der Dank der Jugendfeuerwehr geht auch an alle Grötzinger, die mit ihrer Spende die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr im Ort unterstützen.

 

Und kaum war die Sammlung 2020 beendet, haben schon die Vorbereitungen für 2021 begonnen. Wer sich den Termin schon eintragen möchte: Am Samstag, 9. Januar, werden die Jugendlichen der Grötzinger Wehr wieder durch den gesamten Ort laufen, um so für eine für die Grötzinger entspannte Entsorgung der Bäume zu sorgen – und für sich selbst für ein abwechslungsreiches Jahresprogramm.

Jugendfeuerwehr Grötzingen bei Deutschen Meisterschaften in Husum erfolgreich

Eine Mannschaft der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe, Abteilung Grötzingen, hat vom 31. August bis 2. September am internationalen CTIF-Wettkampf im nordfriesischen Husum teilgenommen. Im Rahmen des Bundesentscheids galt es, sich im deutschen Wettbewerb mit insgesamt 23 Mannschaften aus 14 Bundesländern in zwei Disziplinen zu messen.

 

Beim Feuerwehrhindernislauf musste schnellstmöglich eine Schlauchleitung über Hürden verlegt und eine vorgegebene Menge Wasser durchgepumpt werden, beim 400-Meter-Staffellauf sollten die Teilnehmer mit vollständiger Feuerwehrkleidung in verschiedenen Abschnitten unterschiedliche Aufgaben lösen und Hindernisse überwinden. Die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Grötzingen hatte sich im Vorfeld als Vertreter des Landes Baden-Württemberg für den Bundesentscheid qualifiziert und erreichte in Husum einen verdienten 19. Platz.

 

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Karlsruhe

Waldseilpark Karlsruhe unterstützt Grötzinger Feuerwehr-Nachwuchs

Der Alltag der Jugendfeuerwehr Grötzingen besteht aus mehr, als nur aus Schläuche ausrollen und Leitern stellen. Im Gegenteil: In regelmäßigen Abständen nehmen die Jugendlichen an verschiedenen Sportturnieren und Wettkämpfen unter den anderen Karlsruher Wehren teil. Zuletzt war eine Mannschaft aber auch bei der Deutschen Feuerwehr-Meisterschaft in Rostock vertreten.

 

Jetzt können sie einheitlich in neuen, gelb-blauen Trikots auftreten. Dank des Hauptsponsors, dem Waldseilpark Karlsruhe, konnte ein neuer Satz für die Jugendlichen und die Betreuer beschafft werden. „Die alten Trikots sind in die Jahre gekommen, es war Zeit für einen Wechsel“, gibt Jugendwart Philipp Schuhmacher an. „Wir freuen uns sehr, dass ein Unternehmen aus der Nachbarschaft uns dabei so unterstützt hat!“.

 

Bei einem Besuch im Waldseilpark auf dem Durlacher Turmberg konnten die Jugendfeuerwehr Grötzingen die Trikots vom Kletterpark-Inhaber Jogi Brischke offiziell entgegennehmen. „Wir unterstützen immer wieder Vereine in der Umgebung – wie jetzt die Jugendfeuerwehr Grötzingen. Wir freuen uns, wenn sich Jugendliche auf diese Art engagieren!“, so Brischke. Die offizielle Trikotübergabe wurde von den Jugendlichen natürlich auch gleich genutzt, um sich auf den Kletterparcours in die Höhe zu begeben. 

Grötzinger Feuerwehrnachwuchs beweist Können

Jugendfeuerwehr erlebt für 24 Stunden den Berufsfeuerwehralltag

Als die Mitglieder der Grötzinger Jugendfeuerwehr am vergangenen Samstag ihren 24-Stunden-Dienst antraten, wussten sie noch nicht, was sie alles erwarten würde. Fest stand zu Beginn nur, dass es immer mal wieder zu unerwarteten Übungseinsätzen kommen würde, die unter möglichst realen Bedingungen simuliert wurden.

Um bei der jährlich stattfinden 24-Stunden-Übung möglichst schnell nach der Alarmierung auszurücken zu können, ist im Feuerwehrhaus ein Nachtlager aufgebaut worden. Auf dem offiziellen Zeitplan standen dabei neben feuerwehrtechnischer Ausbildung unter anderem gemeinsames Kochen und Aktivitäten.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten: aus einer leerstehenden Geschäftsgebäude drang Rauch, auf dem Balkon hatte sich eine Person vor dem simulierten Feuer in Sicherheit gebracht. Mit selbstgebauten Atemschutzgeräten gingen die Trupps in den Innenangriff und konnte noch fünf weitere Personen retten und das Feuer anschließend löschen. „Fast alle Handgriffe saßen, wirklich eine tolle Leistung, die die Jugendlichen hier gezeigt haben“, freut sich Grötzingens Jugendwart Philipp Schuhmacher. Um die verletzten Personen kümmerte sich an diesem Wochenende die Durlacher DRK-Jugend, die ebenfalls vom Feuerwehrhaus ausrückte.

Eine knappe Stunde später ertönte erneut der Alarm: Ein mit Gefahrgut beladener Transporter verunglückte und klemmte eine Person ein. Ein Szenario, welches die Jugendlichen bisher eher seltener geübt haben. Umso erfreulicher war es für die Übungsvorbereiter, dass die Situation in kurzer Zeit von den Jugendlichen souverän gelöst wurde.

Auch am Abend und in der Nacht bliebt es für den Feuerwehrnachwuchs nicht ruhig: Zwei Brände, in einer Garage und auf einem Grillplatz, mussten bekämpft werden. Nach dem Frühstück konnten die Jugendfeuerwehr-Angehörigen dann wieder ihr Können unter Beweis stellen, als ein Brand in einer Lagerhalle gelöscht werden musste. Den Abschluss des einsatzreichen Wochenendes war eine verunfallte Person im Wald, die sich beim Baumfällen schwere Verletzungen zugezogen hatte und aus dem unwegsamen Gelände gerettet und versorgt werden musste.

„In erster Linie steht der Spaß im Vordergrund. Wenn bei den Jugendlichen dann noch alle Handgriffe, die man zuvor geübt hat, sitzen, freuen wir Ausbilder uns umso mehr“ so Schuhmacher über das Ziel der Aktion. Für die Eltern war die 24-Stunden-Übung eine ideale Möglichkeit, sich ein Bild davon zu machen, was ihre Kinder jeden Mittwoch bei der Jugendfeuerwehr üben. Per SMS wurden sie kurz vor der Alarmierung benachrichtigt und konnten sich so die Übungen am Einsatzort miterleben.
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